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USB-Stick als Versuchung

Auf dem Parkplatz eines forschenden großen Chemiebetriebes findet ein Mitarbeiter einen herrenlosen USB-Stick. Groß ist die Versuchung, im Büro den Stick einfach mal am PC einzustecken und nachzuschauen, was darauf gespeichert ist. Stattdessen verständigt der Mitarbeiter die für IT-Sicherheit zuständige Stelle, die den Stick unter Vorsichtsmaßnahmen inspiziert.

Vorsicht, bei gefundenen USB-Sticks

Zu Recht, wie sich zeigte. Ein Anschließen an den PC hätte letzteren mit Schadsoftware infiziert. Die hatte zur Aufgabe, ein Eindringen von außen in die geschützten Netze und das lntranet des Unternehmens vorzubereiten. Als Lockmittel diente ein für männliches Publikum attraktiver Bildschirmschoner. Eine Nachsuche auf den Parkplätzen zeigte, dass weitere Speichersticks als Köder ausgelegt worden waren. Ob Mitbewerber oder Geheimdienste die Täter waren, musste offenbleiben. Soweit diese wahre Begebenheit.

Fazit: Scheinbar herrenlose Datenträger wie USB-Speichersticks oder CD/DVD nie ungeprüft anschließen oder ansehen.

 

Und wer wissen möchte, ob jemand anderes an den eigenen PC in Abwesenheit fremde USB-Geräte vorübergehend angeschlossen hatte, nutzt das Hilfsprogramm USBDeview; Link:

http://www.heise.de/download/usbdeview.html.

 

Kurzes Infoblatt zum Datenschutz im lnternet:

http://www.bitkom.org/de/themen/50792_62396.aspx .

 

Thomas Dore


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