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Dave Davies, 1969

David Russell Gordon Davies (* 3. Februar 1947 in 6 Denmark Terrace, Fortis Green, London, England) ist Leadgitarrist und Mitgründer der englischen Rockband The Kinks. In der Liste der besten Gitarristen aller Zeiten des Musikmagazins Rolling Stone wird er auf Platz 91 geführt.

Er ist der jüngere Bruder des Kinks-Songschreibers Ray Davies, mit dem ihn eine Hassliebe verbindet, die teilweise in Songs und auf der Bühne ausgelebt wurde.

Legendär ist allerdings eine Bühnenschlägerei aus dem Jahre 1965 zwischen Dave Davies und Schlagzeuger Mick Avory in Cardiff (Wales), in deren Folge sich Davies wegen Körperverletzung verantworten musste.

Davies versuchte sich auch als Solomusiker. Mit Death of a Clown und Susannah’s Still Alive gelangen ihm in den 1960er-Jahren zwei Hitparadenerfolge. Seine weiteren Soloveröffentlichungen waren zwar erfolglos, nach dem Ende der Band in den 1990er-Jahren erspielte sich Davies mit seiner neuen jungen Band allerdings eine eingeschworene Fangemeinde. Dabei setzte er auf seine eigenen Hits sowie die Songs seines Bruders, die er seit 1997 regelmäßig auf Tourneen in den Vereinigten Staaten spielte. 2001 trat er auch in Deutschland, Österreich und Großbritannien auf.

Die ersten drei Soloalben spielte Davies Anfang der 1980er-Jahre ein. Nach dem Ende der Kinks und im Zuge der Veröffentlichung seiner Autobiografie Kink erschienen in Europa und den USA aufgrund der Vertragssituation unterschiedliche Karriererückblicke mit dem Titel Unfinished Business (1999) jeweils auf zwei CDs. Zudem erschien 2000 eine Live-CD Rock Bottom und 2002 das erste Studio-Album nach 1983 mit dem Titel Bug. Im Jahre 2007 veröffentlichte Davies sein Album Fractured Mindz, das er zunächst über das Internet vertrieb, dann aber auch mit zwei Bonus-Tracks bei Koch Records in den USA erschien.

Mit verschiedenen Frauen hat Davies acht Kinder. Ähnlich wie sein Bruder Ray gilt Dave Davies als schwieriger Charakter. In seinem Buch Kink outet er sich als bisexuell. 2004 erlitt er einen Schlaganfall. Im Februar 2010 veröffentlichte er die DVD Mystical Journey. Eine geplante US-Tour zur Promotion seiner DVD wurde auf ärztlichen Rat abgesagt.

Im Juni 2013 erschien das Album I Will Be Me.

Im November 2014 erschien das Album Rippin’ Up Time, mit dem er im Herbst 2015 auf US-Tournee ging.

 

Dave Davies: Death of a Clown





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