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Evonik streicht bundesweit rund 1000 Stellen

Der Essener Spezialchemie-Konzern Evonik baut Personal ab und verkleinert seinen Vorstand. Bis zu 250 Millionen Euro Verwaltungskosten im Jahr sollten künftig eingespart werden, teilte KLAUS ENGEL | KLAUS ENGEL |das Unternehmen nach einer Aufsichtsratssitzung mit. Laut Branchenkreisen geht es um etwa 1000 Stellen. Betriebsbedingte Kündigungen seien aber ausgeschlossen.

Das Unternehmen verlängert den Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen sogar um zwei Jahre bis Ende 2018. Aus dem Vorstand scheiden Thomas Haeberle (57) und Dahai Yu (52) zum Jahreswechsel aus. Die operative Verantwortung für das gesamte Chemiegeschäft übernimmt Patrik Wohlhauser (49), der seit 2011 im Vorstand sitzt.

Geschäftsausblick gesenkt

Evonik hatte vor kurzem seinen Ausblick für das Gesamtjahr nach einem schwachen Start in den ersten sechs Monaten gesenkt. Angesichts gesunkener Preise für Produkte schätzt der Konzern den Umsatz für 2013 jetzt mit rund 13 Milliarden Euro etwa auf Vorjahreshöhe und das operative Ergebnis mit zwei Milliarden unter dem sehr guten Vorjahreswert von 2,4 Milliarden Euro. Die Evonik-Aktie zeigte sich in den vergangenen Monaten abgeschwächt.




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