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Rentenschnitt

Mit 65 Jahren…und dann?

Rund 1,5 Millionen Menschen treten in Deutschland jedes Jahr in den Ruhestand. Die französische Sprache kennt dafür den Begriff „troisième age“ – drittes Leben. Es gibt die große Mehrheit in der augenblicklichen Rentnergeneration mit einen überraschend hohen Grad der Zufriedenheit mit ihrer Lage. Brenzlich dagegen wird es in der Zukunft.


Himalayische Gelassenheit

Gereist ist er immer viel. Oft aus beruflichen Gründen. Rainer (76) ist Biologe. Bei vielen Auslandsaufenthalten stand seine berufliche Tätigkeit im Vordergrund. Seine Lehr- und Forschungstätigkeit an den Universitäten Berlin, Ulm und Bonn waren Jahrzehnte seine Lebensmittelpunkte. Dann kam mit 65 der Pensionsschnitt . Und schließlich: Aufbruch in den Himalaya als Grenzerfahrung.


Anfang schwer, Ende gut

Nicht allen fällt der Übergang in den „Ruhestand“ so leicht wie Joachim Bröring. Seine Frau, Marlena Voiss, ist ein Beispiel dafür. Inzwischen ist es für beide „gut so, wie es ist“.


Klassischer Übergang

„Niemand ist unersetzbar“. Diese (frühzeitige) Erkenntnis hat Prof. Reinhold Viehoff den Übergang aus dem Berufsleben in den Ruhestand relativ leicht gemacht. Dazu kam die Möglichkeit, auch weiterhin wissenschaft-
lich zu arbeiten – und dies auch noch ohne täglichen Druck. Zu den Zukunftsplänen gehören zudem politisches und bürgerliches ‚Engagement.


Bühne ist überall

Seit zwei Jahren genießt er seine Pension. Der Übergang war und ist gleitend. Projekte und Pläne begleiten und bewegen ihn. Er will ein Mehrgenerationenhaus bauen, ist als Mathematiker für seine Opernleidenschaft Sanitäter geworden und fährt als Gentleman Host auf der „Queen Mary 2“. Christian Pütz (67) lebt als überzeugter Single und bleibt neugierig auf das Leben. Auf eine Tasse Tee in seiner Atelierwohnung.


Ohne Druck

Den Übergang von langer Hand vorbereitet. Axel Stadler hat sich in Abstimmung mit der Familie sorgfältig auf den neuen Lebensabschnitt vorbereitet. Trotz Einbußen in der Altersvorsorge gute Lebensumstände. Von der Politik erwartet er auch mal Mut zum absetzen geplanter Maßnahmen.


Malawi statt Mallorca

Ausgemustert? In den Ruhestand geschickt? Nicht mehr gebraucht sein? Kommt für mich nicht in Frage, sagten mehr als 10 000 Männer und Frauen und heuerten beim Senior Experten Service an. Sie – hoch qualifiziert in ihren jeweilgen Berufen – geben bei Einsätzen rund um den Globus ihr Fachwissen weiter. Ehrenamtlich. Der Lohn: Dank, Anerkennung und das Gefühl, auch im fortgeschrittenen Alter noch Abenteuer bestehen zu können.


Kurs auf das Ich

Drohend nahte der 60. Geburtstag – wenig später die Pensionierung. Nicht selten Angst einflößende Perspektiven für viele Männer. Wir treffen Thomas nach seinem zweimonatigen Einhand-Törn auf der Ostsee nahe bei Kappeln. 60 Tage Einsamkeit. Ein Weg zu sich selbst und keine Angst mehr vor dem Morgen. Hart am Wind war gestern.


Sich neu finden

Ihr Debütroman taucht tief in die Umbruchsituation eines älteren Mannes. Aus der Krise heraus schafft er sich eine neue Lebensperspektive. Auch die Regisseurin kommt über ihren Roman vom Inszenieren zum Schreiben. Ein Gespräch mit der Autorin Kerstin Maria Pöhler.


Träume erfüllt

Am Scheidepunkt, der doch keiner ist. Zehn Jahre Übergang in selbstbestimmter Arbeit und ständigem nerven der Bankberater. Der Literaturwissenschaftler Dr. Angermeyer hat strategisch vorgesorgt. Nichts wirklich Neues…, noch nicht, aber wer weiß…