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Bescheid wissen – und Bußgelder vermeiden

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Nicht nur bei Fahrten in schneereiche Gebiete sollten Schneeketten zur griffbereiten Grundausstattung von Autofahrern gehören. Foto: djd/RUD Ketten

Wer bei winterlichen Straßenverhältnissen gegen die geltende Straßenverkehrsordnung verstößt, muss besonders schnell mit einem Bußgeld rechnen. Laternenparker, die morgens keine Lust haben, die vereiste Frontscheibe komplett freizukratzen und nur für ein kleines Guckloch sorgen, riskieren beispielsweise zehn Euro, wenn sie beim Blindflug von der Polizei ertappt werden. Richtig teuer kann es werden, wenn es aufgrund mangelhafter Sicht zu einem Unfall kommt – dann winken nicht nur 35 Euro Bußgeld, sondern es droht auch kostspieliger Ärger mit der Versicherung. Mit Sommerreifen sollte man im Winter ebenfalls tunlichst nicht mehr unterwegs sein. Wer trotz verschneiter Straßen über keine Winter- oder Ganzjahresreifen verfügt, muss mit 40 Euro Geldbuße und einem Punkt in Flensburg rechnen. Wird infolge der falschen Bereifung der Verkehr behindert, drohen sogar 80 Euro Strafe.

Ohne Schneeketten kann es richtig teuer werden

Erheblich teurer noch kann es werden, wenn man ins Nachbarland Österreich ohne Schneeketten reist. Hier müssen laut ADAC bei winterlichen Straßenverhältnissen grundsätzlich dort Ketten aufgezogen sein, wo dies auf einem runden Schild mit blauen Grund und Schneeketten-Symbol angezeigt ist. Bei Zuwiderhandlungen werden je nach Schweregrad Bußgelder von bis zu 5.000 Euro fällig. Ist in der Schweiz eine Strecke mit dem Zeichen “Schneeketten obligatorisch” ausgeschildert, darf man diese ebenfalls nur mit Ketten befahren. Für Allrad-Pkws können Ausnahmen gelten. Bei Verstößen wird ein Bußgeld von 100 Franken (rund 73 Euro) fällig. “Nicht nur aus finanziellen Gründen, sondern vor allem aus Gründen der Sicherheit sollte man sein Geld lieber in einen Satz moderner Schneeketten investieren”, erklärt Oliver Schönfeld vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.

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Die neuartige Schneekette ist für Fahrzeuge der oberen Mittelklasse, für Kompakt-SUVs, Groß-SUVs, Vans und auch Maxi-Vans besonders gut geeignet. Foto: djd/RUD Ketten 

 

Sehr gute Bremswerte bei Eis und Schnee

Die neue “RUDmatic Star Track” vom führenden Schneeketten-Hersteller RUD beispielsweise ist besonders für Fahrzeuge der oberen Mittelklasse, für Kompakt-SUVs, Groß-SUVs, Vans und auch Maxi-Vans geeignet. Zentrales Trägersystem der Montage ist ein Federstahlbügel, der sich auch beim vollbeladenen Fahrzeug durch einen Stülpeffekt von außen ohne Griff in den Radkasten montieren lässt. Neben der bequemen Montage ist die Traktion das entscheidende Merkmal einer Schneekette.

Das neue Modell setzt auf eine Steg-Ring-Laufnetz-Konfiguration, die man sonst nur von schweren Räumfahrzeugen kennt. Dabei wirken wechselweise filigrane Stege und Ringe als Greif- wie auch als Traktionselemente. Sie sorgen für eine optimale Traktion und sehr gute Bremswerte auf Eis und Schnee. Die Kette verfügt über die ÖNORM-Zertifizierung nach V 5117 und wurde zudem TÜV-GS geprüft. Sie schützt hochwertige Alufelgen durch spezielle Felgenschutz-Elemente. In diversen Studien – unter anderem in “Auto Motor Sport” (Test 2/2014) – wurde sie bereits Testsieger.

Weitere Fakten:

Schneekettenpflicht in Italien und Frankreich

Auch in Italien kann eine Schneekettenpflicht mittels gesonderter Beschilderung im Bedarfsfall angeordnet werden. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt dann 50 km/h. Verstöße werden mit Bußgeldern von bis zu 80 Euro geahndet. In Frankreich kann die Benutzung von Schneeketten ebenfalls kurzfristig durch entsprechende Schilder angeordnet werden. Ketten müssen auf die Räder der Antriebsachse montiert werden. Zuwiderhandlungen werden mit einer Geldbuße von 135 Euro belegt – zudem wird die Weiterfahrt untersagt.

 

Sepp Spiegl (Quelle: www.djd.de)

Bußgeld in Deutschland: Bußgeld winter-neu

 

 

 

 

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    Tags: schnee, euro, eis, winter, müssen, für, bußgeld, winterreifen, verkehr, bußgelder




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