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Gesellschaft

60 Jahre EU: Dem Anfang wohnte ein Zauber inne…

Die EU ist 60 Jahre alt. Das wurde neulich im größten Sitzungssaal des EU-Parlaments in Brüssel gefeiert. Über die große Feierstunde des EU-Parlaments sprach kaum jemand. Zum 60. Geburtstagsjubiläum der EU findet nicht einmal ein offizieller Europäischer Rat statt.


Mit Fremdsprachen die Welt erobern

„Nicht für die Schule, für´s Leben lernen wir“. Mit diesem Satz des römischen Philosophen Seneca sind Generationen von Schülern malträtiert worden. Genau wie mit der Erkenntnis des britischen Denkers Sir Francis Bacon, dass Wissen Macht sei. Antiquierte Relikte aus dem Schatz eines längst vergangenen Bildungsbürgertums? Im Gegenteil! Selten zuvor war es so wichtig für junge Leute, Fremdsprachen zu lernen. Sie öffnen die Türen zur Welt – zur digitalisierten und zur globalisierten. Nicht weniger bedeutsam ist das Wissen um Geschichte. Kein Wunder, dass Sprachvermittlung und „Erinnerungskultur“ im Zentrum von Schul- und Schüleraustauschen stehen. Zum Beispiel zwischen Nordrhein-Westfalen und Frankreich.


Warum man Europa lieben muss

Wir leben in einer Zeit der negativen Renaissance, einer Zeit der Wiedergeburt von alten Wahnideen und Idiotien. Man liest nachdenklich den Satz, den Franz Grillparzer 1849 geschrieben hat: „Von der Humanität durch Nationalität zur Bestialität“. Und man ahnt und weiß, dass die Humanität wieder bedroht ist, massiv wie schon Jahrzehnte nicht mehr.


Fünf Wege führen nach Rom

Am 1. März 2017 hat die Europäische Kommission ihr Weißbuch zur Zukunft Europas vorgelegt. Darin skizziert sie fünf unterschiedliche Szenarien, die beschreiben, wie sich die EU bis 2025 entwickeln könnte. Nun obliegt es den Regierungschefs der Mitgliedstaaten die Diskussion hierüber aufzunehmen.


Clowns der Menschlichkeit

Vor nicht langer Zeit hatte rantlos über den außergewöhnlichen Circus „Clowns der Menschlicheit“ berichtet, dessen Mitglieder sich in die Krisen- und Kriegsregionen der Welt (und davon gibt es wirklich mehr als genug) begeben, um wenigstens für einen kleinen Moment Kinder wie Erwachsene ihr Elend vergessen zu lassen. Im folgenden Interview gehen wir noch einmal auf dieses Thema ein.


Ruck ’n‘ Roll

Seit Trumps Wahlsieg finden täglich irgendwo in den USA Anti-Trump-Veranstaltungen statt. Der Widerstand formiert sich in linken Gruppen wie „Socialist Alternative“ oder „International Marxist tendency“. Besonders die „Democratic Socialists of America“, kurz DSA, zieht die amerikanische Jugend an.


Wahltag oder Zahltag

Angesichts des Anwachsens populistischer Bewegungen und des immer größer werdenden Vertrauensverlustes gegenüber etablierten politischen Parteien in Europa diskutiert auch die deutsche Politik seit geraumer Zeit, wie auf niedrige Wahlbeteiligungen und Populismus zu reagieren ist. Die Vorschläge reichen dabei von der Senkung des Wahlalters über die Verlängerung der Wahltermine bis zu Wahllokalen im Supermarkt. Doch weshalb eigentlich die verbreitete Skepsis gegenüber einer Wahlpflicht?


Integration und Islam: Sind Parallelgesellschaften unvermeidbar?

Die Politik und die meisten Medien verweigern sich öffentlich der Erkenntnis, aber der Bevölkerung in Europa scheint es zu dämmern: Die muslimische Einwanderung in Europa bringt Probleme mit sich und gefährdet auf Dauer die Demokratie. Nach einer Umfrage des international bekannten Thinktank Chatham House in zehn Ländern der EU spricht sich jedenfalls eine deutliche Mehrheit gegen eine weitere Einwanderung von Muslimen nach Europa aus


Wohin führt die neue Seidenstraße?

In der Diskussion um die Rückkehr der Geopolitik wird dem eurasischen Kontinent eine maßgebliche Rolle zugeschrieben. Die Vormachtstellung der USA in der Welt hänge davon ab, ob es den USA gelinge, sich in Eurasien zu behaupten. So der Befund des Strategen der alten Schule, Zbigniew Brzeziński, ehemaliger Sicherheitsberater des US-Präsidenten Jimmy Charter.


Tyrannei ohne Führer

Ein wesentliches Merkmal der „Occupy Wall Street“-Bewegung war die Ablehnung einer gewählten oder ernannten Führung. Dies zeigte sich bei den Vollversammlungen und den Sprecherrats-Modellen, die in den wichtigsten Protestcamps entstanden: Man achtete streng auf die Einhaltung des Rotationsprinzips und des Horizontalismus. Letzteres ist eine Form der Organisation, die Hierarchie durch „Selbstverwaltung, Autonomie und direkte Demokratie“ ersetzt.