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Bundesbank holt 120 Tonnen Gold aus dem Ausland

Konzept für deutsche Lagerstellen wird wie geplant bis 2020 umgesetzt

Bundesbank

Goldreserven der Deutschen Bundesbank in Frankfurt

120 Tonnen an Goldbarren hat die Deutsche Bundesbank aus ihren Beständen in New York und Paris ins heimische Frankfurt am Main geholt. Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele betonte in diesem Zusammenhang, dass das Anfang 2013 vorgestellte Konzept für deutsche Goldlagerstellen ohne größere Probleme umgesetzt werde und im vergangenen Jahr sogar noch intensiviert worden sei.

„Wir liegen sehr gut im Zeitplan“

Das langfristige Ziel der Frankfurter Bundesbanker ist es, bis zum Jahr 2020 mehr als die Hälfte ihrer insgeamt 3.384 Tonnen Gold in heimischen Tresoren zu lagern. Um dieses Unterfangen in die Tat umzusetzen, sollen schrittweise die einst 300 Tonnen des Edelmetalls aus New York und die gesamten 374 Tonnen aus Paris nach Frankfurt überführt werden. „Wir liegen sehr gut im Zeitplan“, unterstreicht Thiele.

Viele Spekulationen und Mythen ranken sich um die deutschen Goldreserven. Eine Legende besagt sogar, dass es das deutsche Gold im Ausland gar nicht mehr gebe. Dass das Edelmetall jedoch im Ausland lagert, hat gute Gründe: Denn im Notfall würde das Gold vor allem dort benötigt. Bräuchte Deutschland ausländische Devisen, könnte das Gold direkt im Ausland an Ort und Stelle umgetauscht werden.

Sepp Spiegl (Quelle: www.pressetext.de)





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