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Politik

Tiefer Schmerz in Stein gehauen

Trauer und Schmerz.. Käthe Kollwitz verdichtete in ihrer Kunst menschliche Dramen. Zu den ersten Opfern im Ersten Weltkrieg gehörte ihr Sohn Peter. Ihr Leiden gestaltete sie in Stein: „Trauernde Eltern“ dokumentiert die innere Erstarrung auf dem Soldatenfriedhof Vladslo in Belgien. Die zwei sind ein einziges Bild unendlicher Trauer, ein trauerndes Elternpaar. Käthe Kollwitz, die große Zeichnerin vor allem der kleinen und geknechteten, im Schatten des Lebens stehenden Menschen hat es geschaffen und ihm zugleich auch diesen Namen gegeben.


E-Auto-Kaufprämie nimmt Fahrt auf

Vor dem Hintergrund des Dieselskandals nimmt die E-Auto-Kaufprämie Fahrt auf. Bis Ende September sind bei der ausführenden Behörde – dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle – rund 33.700 Anträge eingegangen, davon etwa 19.600 für reine Batterieelektrofahrzeuge.


Das afrikanische Elend

„Ein letztes Mal in Afrika“ lautet der deutsche Titel eines (weiteren) bemerkenswerten Buches des renommierten amerikanischen Reiseschriftstellers Paul Theroux. Zehn Jahre nach seinem letzten Besuch kehrt der Autor zurück nach Afrika, das er seit Jahrzehnten kennt und liebt. Doch, was er vorfindet, ist ein zerstörtes Paradies. Ausgeplündert durch seine politischen Eliten, die sich einen Dreck um die von ihnen regierten Menschen kümmern. Und zunehmend auch ausgeplündert durch die neokolonialistischen Chinesen.


Afrikas Oligarchen plündern den Kontinent

Die Demokratische Republik Kongo, mit knapp 2,4 Millionen Quadratkilometern das flächenmäßig größte Land Afrikas, ist sagenhaft reich an Bodenschätzen: Diamanten, Gold, Kupfer, Coltan, Mangan und mehr. Zu Kolonialzeiten plünderte erst der belgische König Leopold II privat, anschließend der Belgische Staat das Land mit beispielloser Brutalität. Diesen Job erledigen heute, knapp 60 Jahre nach Ende der Kolonialzeit, afrikanische Polit-Oligarchen. Sie selber unvorstellbar reich, lassen das Volk überwiegend in bitterer Armut leben. Und nicht nur im Kongo. Eigentlich ist dies so in allen afrikanischen Ländern südlich der Sahara.


Die Hölle im Hürtgenwald

Hürtgenwald – für viele Deutsche und Amerikaner auch 73 Jahre nach den brutalen Schlachten 1944/45 in der Eifel noch immer das Synonym für die Schrecken des Krieges. Besonders schlimm ging es seinerzeit in der „Allerseelenschlacht“ zu. Vereinzelt spross allerdings auch das Pflänzchen Menschlichkeit.


Wer ist schuld am miesen Wetter?

Sturmtief Xavier, Hurrikan Harvey, Hurrikan Maria: Sie brachten Leid, Tod und Zerstörung. Schicksal, sagen die einen, wie Klimawandelleugner Trump oder die AfD. Das haben wir uns selbst eingebrockt, der menschengemachte Klimawandel sei schuld, sagen die anderen. Wann wer recht hat, das will ein Forschungsteam aus Oxford nun beweisen können.


„Witwenmacher“ – gehasst, gefürchtet und geliebt

Vor 30 Jahren wurde der letzte „Starfighter“ der Bundesluftwaffe außer Dienst gestellt. 110 Piloten hatten ihr Leben verloren. Die Begriffe „Fliegender Sarg“ und „Witwenmacher“ beherrschten die Diskussionen. Und doch liebten die meisten F-104-Flugzeugführer die elegante Maschine, die mehr einer Rakete als einem Flugzeug glich.


Verschwendung

Alle Jahre wieder veröffentlicht der Bund der Steuerzahler sein „Schwarzbuch“. Jedes Jahr ist es ein wahres Füllhorn an Beispielen für die Verschwendung unserer Steuergelder. Ein unbestreitbares Verdienst des Steuerzahlerbundes ist es durch seine Veröffentlichungen, dass so auch eine eklatante Schieflage im deutschen Strafrecht aufgezeigt wird: Während in der privaten Wirtschaft die Verschwendung von Unternehmensgeldern regelmäßig zur Verfolgung durch die Strafverfolgungsbehörden und in nicht wenigen Fällen zur Verurteilung der Verantwortlichen wegen Untreue führt, bleibt die Veruntreuung öffentlicher Mittel für die Verantwortlichen (Politiker) für diese zumeist folgenlos.


Wenn Staat und Wirtschaft eins sind

Die Welt ist im Umbruch. Wir erleben eine historische Zeitenwende. Die wirtschaftlichen und politischen Strukturen, die nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden sind und den westlichen Industrieländern, insbesondere den USA, eine dominierende Stellung verschafften, verändern sich grundlegend.


Provokation? Längst überfällig!

Ein Buch macht Furore. Ein Bürgermister berichtet aus seinem Alltag beim Versuch, die Aufnahmeprobleme wegen der vor allem seit 2015 ins Land strömenden Kriegsflüchtlinge und Asylbewerber zu bewältigen. Die stellen sich so oder ähnlich in hunderten von Kommunen. Aber dieser Bürgermeister ist ein Grüner. Und das Buch heißt: „Wir können nicht allen helfen“. Damit sticht der Tübinger OB, Boris Palmer, in ein gesellschaftspolitisches Wespennest.