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Postbank Gebühren rückfordern

Ab April 2015 verlange die Postbank von den meisten ihrer Millionen Kunden für jeden schriftlich eingereichten Auftrag 99 Cent. Telefon- oder Onlinebanking bleiben dagegen gebührenfrei. Dies sei „womöglich rechtswidrig“, teilte die Stiftung Warentest auf Anfrage mit. Es sieht so aus, dass die Postbank ihre Kunden zu Online-Konten nötigen wolle, um Kosten zu sparen.

Postbanküberweisung

Ab 1.4.2015 nur gegen 99 Cent

Die Stiftung Warentest beruft sich dabei auf ein Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH), wonach „pro Buchung“ erhobene Gebühren rechtswidrig seien. Die Stiftung Warentest bietet einen Musterbrief zum Herunterladen an, mit dem Kunden erklären können, dass sie die Regelung für unwirksam halten und sich eine Rückforderung der Gebühren vorbehalten. Ein direkter Widerspruch gegen die Regeln hingegen könne zur Folge haben, dass das Konto gekündigt werde, erklärte die Stiftung.

Ein Bank-Sprecher sagte, diese Gebühren seien durch das BGH-Urteil „nicht betroffen“. Die Gebührenerhöhung trifft wohl vor allem ältere Kunden, die sich mit einem Onlinezugang oder dem Telefonbanking schwer tun. Betroffen seien alle Inhaber eines sogenannten Giro-Plus-Kontos, das sei der Großteil der rund fünf Millionen Postbank-Kunden.

Hier nochmal der Link zum Musterbrief für die vorbehaltliche Rückforderung.

Paul Pawlowski

Foto: Timo Klostermeier  / pixelio.de





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