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Bessere Werte für digitale Mammographie

Die routinemäßige Brustkrebsuntersuchung bei Frauen zwischen 50 und 69 in Deutschland Jahren ist wieder in der Diskussion. Es geht insbesondere um  Fehlalarme aufgrund unklarer Befunde beim röntgenbasierten Brustkrebs-Screening. Demgegenüber wird immer häufiger die digitale Mammografie eingesetzt. Dieser attestiert eine aktuelle niederländische Studie pro 1000 Frauen eine Detektionsrate von 6,8 gegenüber der Filmvariante mit nur 5,6. Insbesondere schnell wachsende aggressive Formen werden mit der digitalen Methode eher gefunden. Die Niederländer im Nationalen Experten- und Trainingszentrum für Brustkrebs-Screening in Nijmwegen werteten knapp 1,2 Millionen Untersuchungen aus. Außerdem hat kürzlich ein europäisches Ärzteteam um Eugenio Paci aus Florenz  über eine Untersuchung belegt, dass das Brustkrebs-Screening allgemein mehr Nutzen als Schaden verursacht. So würden wohl nur vier von 1000 Frauen – so die Mediziner von “Journal of Medicine Screening” – überdiagnostiziert werden. Dagegen stehen die psychischen Belastungen: so erfahren 170 von 1000 Frauen einen auffälligen Befund. Erst ein weiterer Befund klärt auf, ob es wirklich Brustkrebs ist, teilweise verbunden mit der Entnahme einer Gewebeprobe. Dies Frauen leben dann ersteinmal einige Tage in Angst. Und vier von 1000 Frauen durchlaufen – ohne einen bösartigen Tumor zu haben – das volle Programm bis zur Operation und zur Chemotherapie.

bu




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