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Karneval: Narren unterwegs

Ohne Maske ans Steuer

Feiern ja, aber nicht mit Alkohol ans Steuer

Selbstverständlich können Sie sich bereits vor Abfahrt verkleiden. Allerdings darf durch die Kostümierung die Sicherheit beim Autofahren nicht gefährdet werden. Gerade die Sicht, und das Gehör dürfen in keinem Fall durch die Maskerade beeinträchtigt sein. Außerdem darf das Gesicht des Fahrers durch die Verkleidung  weder verdeckt, noch verhüllt sein. Wer derart verkleidet dennoch als Fahrer am Lenkrad sitzt, der kann von der Polizei mit 60 Euro zur Kasse gebeten werden. Kommt es allerdings auf Grund der Maskierung zu einem Unfall, so sind die Konsequenzen schwerwiegender. Wegen grober Fahrlässigkeit droht der Verlust des Kaskoschutzes der Versicherung.

Ohne Alkohol ans Steuer!

Auch jetzt gilt: Ohne Alkohol ans Steuer! Die Strafen für Trunkenheit beim Autofahren sind hoch. Wer mit 0,5 ‰ oder mehr ein Kraftfahrzeug führt oder als Fahranfänger gegen das Alkoholverbot am Steuer verstößt und dabei keine alkoholbedingte Auffälligkeit zeigt, bekommt einen Bußgeldbescheid wegen einer Ordnungswidrigkeit. Das heißt in aller Regel: 500 Euro, 1 Monat Fahrverbot und 2 Punkte in Flensburg. Nach Ablauf des Fahrverbotes wird der Führerschein zurückgegeben.

Unser Tipp

Wer mit Kostüm und Alkohol feiern will, der sollte auf öffentliche Verkehrsmittel oder Taxi umsteigen. Schon bei 0,3 Promille und auffälligem Fahren müssen Autofahrer sechs Monate den Führerschein abgeben. Außerdem droht eine empfindliche Geldstrafe. Als absolut fahruntüchtig gilt ein Autofahrer mit 1,1 Promille. Wer damit erwischt wird, ist seinen Führerschein für mindestens ein halbes Jahr los. Hinzu kommt eine erhebliche Geldstrafe. Bitte beachten Sie am “Tag danach”, dass der Mensch pro Stunde im Schnitt nur 0,1 Promille Alkohol im Blut abbaut. Im Zweifelsfall sollten „Spätheimkehrer” daher mit Bus oder Bahn zur Arbeit fahren.

Feiern im Ausland

Wer die närrischen Tage im Ausland feiern möchte, sollte die Promillegrenzen des Landes kennen. Italien etwa erlaubt höchstens 0,5 Promille am Steuer eines Pkw. Dies gilt auch für Österreich, Frankreich und der Schweiz. Fahranfänger sollten allerdings auf die teilweise geringeren Grenzwerte achten: In Italien 0,0 Promille bei einer Fahrpraxis von weniger als drei Jahren, in Österreich 0,1 Promille in den ersten zwei Jahren ab Führerscheinerwerb sowie in der Schweiz ebenfalls 0,1 Promille für alle diejenigen, die ihren Führerschein auf Probe haben.

Promillegrenzen für Fahranfänger

Fahranfänger unterliegen teilweise besonderen Regelungen. Wer sich alkoholisiert hinters Steuer setzt, riskiert nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland empfindliche Strafen.

Für Fahrten in Deutschland gilt

Alle Fahrer, die das 21.Lebensjahr noch nicht vollendet haben und alle älteren Fahranfänger, die sich noch in der Probezeit befinden, unterliegen einem absoluten Alkoholverbot. Der Fahrtantritt unter der Wirkung alkoholischer Getränke ist nicht erlaubt. In der Praxis wird ab einem Wert von 0,2 ‰ Alkohol im Blut oder 0,1 mg/l Alkohol in der Atemluft bereits angenommen, dass die Fahrtüchtigkeit eingeschränkt ist. Ein Alkohol-Verstoß wird mit einem Regelsatz von € 250,– sanktioniert und im Flensburger Fahreignungsregister mit einem Punkt bewertet. Die  Anordnung eines Aufbauseminars und Verlängerung der Probezeit von 2 auf 4 Jahre sind die Folge.

Quelle: www.adac.de

 




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