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Altes Rezept im Edelmarkt

Zehn Jahre Gebriellas Salatsauce – Eine Erfolgsstory

Helmut Claus mit seinem bunten Verkaufsstand

Helmut Claus mit seinem bunten Verkaufsstand.

Herrlich. Ich ruhe mich aus – vor den Toren der 2006 entweihten Klosterkirche in Hennef. Drinnen ein wundervolles Event-Ambiente. Es ist gerade Edelmarkt für Feines und Schönes. Meine Frau stöbert im 1903 geweihten Sakralbau in der gut besuchten Deko-Welt. Ich genieße Sonne und Fingerfood mit einem Gläschen Wein im Freien. Mir gegenüber ein kleiner Stand. Auf dem Tisch Flaschen in dunklem Beige. Dahinter genießt ein stets freundlich lächelnder Mann mit Strohhut und bunter Krawatte dieses herrliche Zeitfenster.

Mir fällt auf, dass Besucher einfach so bei ihm stehen bleiben. Kleine nette Unterhaltung, ein Lächeln oder sogar ein Lachen. Kaum einer probiert. Und wieder werden eine, zwei oder drei beige Flaschen eingepackt. Der Mann mir gegenüber lächelt zu mir herüber, als wolle er sagen: Geht doch eigentlich ganz einfach. Ich lächele zurück. Erstmal keine weitere Kommunikation. Männer eben.

Wieder gehen etliche Flaschen über den mit einer bunten Decke wenig aufwändig „garnierten“ Tisch. Ich rücke ein wenig näher an dieses Verkaufswunder und frage direkt: „Was verkaufen Sie denn da so reichlich – und das ohne ersichtlichen Aufwand?“ „Gabriellas Salatsauce“! Mit dieser wohl aus seiner Sicht alles erklärenden Anmerkung reicht er mir ein Stück Brot, das eingetunkt in die Sauce nun köstlich veredelt erscheint. Ein Geschmackswunder vor säkularisierter Kirche! Es kommen wieder neue Kunden. Meine Frau hat etwas Wunderschönes gefunden – ich verliere den freundlichen Mann mit dem so fröhlich mediterran wirkenden Strohhut aus den Augen. Aber der himmlische Geschmack dieser Sauce bleibt wohltuend in mir getankt.

Wiedersehen auf Burg Adendorf – Geburtsort für den Markt einer Köstlichkeit

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Gabriellas Salat-Sauce.

Wochen später folge ich meiner Frau erneut auf den unendlichen Pfaden zum Schönen. Angesagt ist die Landpartie in Burg Adendorf in der Voreifel, nur wenige Kilometer von Bonn entfernt. Edle Nachtwäsche von „INCH-BY-INCH COMPANY“ zieht uns an. Gleich daneben entdecke ich ihn wieder – den Mann mit dem Strohhut und dem unendlich freundlichen Lächeln. Ich setze mich einfach zu ihm. Und wieder kommen die Leute ohne Unterbrechung an seinen kleinen Tisch und kaufen „Gabriellas Salatsauce“.

Was ist das Geheimnis? Helmut Claus lächelt wieder – aber nun einen Gang bewegter: „Wir haben das Luxusproblem, dass wir mehr Nachfrage haben als wir produzieren können.“ Inzwischen habe ich auch gelernt, dass es seine Frau ist, die gleich neben seinem Verkaufstisch handgenähte Wäsche aus sorgsam ausgesuchten Stoffen anbietet. Gabriele Claus setzt sich kurz zu uns und verrät ein Stück mehr über die so begehrte Salatsauce: “Ich glaube einfach, dass es letztendlich den Erfolg ausmacht, weil wir die Salatsauce für die gesamte kalte Küche anbieten.“ Und schon muss sie sich wieder um Kunden für den textilen Zweig der Claus-Produkte kümmern. Sie bemerkt aber noch im Weggehen: „Ich arbeite ständig an neuen Ideen und höre nicht auf, weiter damit zu spielen.“

Warum die Sauce nicht einfach verkaufen?

Helmut Claus reicht mir das köstliche Zirbel-Brot nach Schweizer Rezept, das ich gerne immer wieder in die Sauce mit dem zarten Senfgeschmack dippe. Mit Freude erzählt er mir, dass die Erfolgsgeschichte von Gabriellas Salatsauce genau hier auf einer der ersten Landpartien im Schatten der Burg Adendorf vor zehn Jahren begonnen hat. Der über sehr viele Jahre äußerst erfolgreiche und stets selbstständige Berufsfotograf war damals, mit Anfang 50, in einer geschäftlichen Talsohle gelandet. Claus ist aber nicht der Typ, der in schwieriger Situation verzagt. Er blieb immer offen für neue Wege.

Ein Wink mit dem kreativen Zaunpfahl ereilte ihn zu Hause. Die Claus´ haben immer ein gastfreundliches Haus. Es gab also mal wieder ein leckeres Abendessen. Traditionell gehörte in die große Schüssel Salat die Haussauce nach einem 100 Jahre alten Rezept von Emilie, der Großmutter von Gabriele Claus. Alle Gäste waren – wie immer – voll des Lobes über diese traditionelle Veredelung des hausgemachten Cocktails unterschiedlicher Salatzutaten. Nur diesmal warf ein Freund, ein ehemaliger Sterne-Koch, die schicksalhafte Bemerkung in die Runde: „Warum verkauft ihr die Sauce nicht? Sie hat es doch verdient. Und die Familie hat sie ja ein Jahrhundert lang getestet.“

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Gabriele und Helmut Claus
und ihre begehrte Salat-Sauce.

Zunächst fand Helmut Claus das eine verrückte Idee. Aber dann fiel es den Gastgebern wie Schuppen von den Augen. Da Claus sich als Standbegleitung für seine Frau immer mal wieder leicht überflüssig vorkam, witterte er die Chance für eine nette und erfüllende Nebentätigkeit. Es wurde nicht lange gezögert. Als Mini-Start-up etablierte er sich in fröhlichem Understatement im Schatten der edlen Stoffe seiner Frau. Devise: Mal abwarten, was kommt. Und es kam dicke. Die Sauce lief nicht nur in gleicher Konsistenz aus der Flasche, sondern auch das Geschäft lief gut.

Nachtschicht in der heimischen Küche

Es begann die kleine Geschichte einer großen Sauce. Denn kaum aufgebaut, waren die Saucen-Flaschen schon verkauft. In einer improvisierten Nachtschicht in der heimischen Küche wurde in rasanter Arbeit Nachschub produziert. Die gegenüber dem ersten Auftritt nun schon mehrfach höhere Produktion ging am Folgetag in kürzester Zeit über den Tisch. Das war die kommerzielle Neugeburt von Emilies Privatsauce. Ihr Schmunzeln wird noch heute von Familienangehörigen auf Wolke sieben verortet.

Von da an ging es bergan. Im Prinzip hat sich dieser Erfolg bis heute ungebremst gehalten. Neben der Teilnahme an vielen Messen (Termine für 2014.s.u.) über das Jahr hinweg beziehen mittlerweile knapp 50 Händler „Gabriellas Salatsauce“. 2013 wurde der Erfolg durch den Titel „Rakuten-Shop des Jahres“ gekrönt. Und die Trusted Shops vergaben die Note „Sehr gut“ (4,91 von 5,00).

Auch die Kunden schwelgen in Lob. So schreibt Uwe online: „Die Salatsauce habe ich auf einer Messe in Stuttgart durch Probieren kennengelernt und war vom Geschmack sehr beeindruckt. Die Bestellung ist ein Zeichen meiner großen Zufriedenheit. Auch danke für die schnelle Abwicklung: Heute bestellt und am nächsten Tag die Ware bereits in den Händen. Toller Service!“

Von der Domstadt in die Wasserburg

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Feldsalat mit Austernpilzen.

Immer wieder kommt die Produktion im kleinen Familienbetrieb an ihre Grenzen. Aber nicht nur die Herstellung, der Vertrieb, das Marketing müssen stets an den Erfolg angepasst werden, sondern auch das Privatleben bekommt Anstöße für Neuorientierung. Denn vor gut zwei Jahren musste das Paar sein gemietetes Haus in Köln wegen Eigenbedarf des Vermieters verlassen. Die Produktion konnte vorerst in der Domstadt verbleiben.

Durch einen puren Zufall fand das umtriebige Paar in der Vorburg der Wasserburg Gudenau im Bonner Vorort Villip eine neue Heimat – man möchte fast sagen: standesgemäß. Hier fühlen sich die Beiden in uneingeschränktem Wohngenuss als selbständige Geschäftsleute und immer wieder ambitionierte und engagierte Gastgeber rundum wohl. Sie haben es einfach, trotz ja schon etwas fortgeschrittener Jahre, nochmals gewagt. Dieses anpackend Unternehmerische hat sie nicht verlassen.

Wir sitzen in der geräumigen Wohnküche der Vorburg. Alte Möbel mit Geschichte und Stil fügen sich in das moderne Küchenambiente ein, sind geschickt und feinfühlig von den beiden Ästheten arrangiert. Nach dem herrlichen „Capu“ gibt es – wie könnte es anders sein – Zirbelbrot und Gabriellas Salatsauce dazu. Wir genießen die Einfachheit der Speisenfolge mit der Komplexität der Geschmacksnerven. Helmut Claus legt uns Postkarten mit den unterschiedlichsten Rezepten auf den Tisch. Seine Empfehlung: Einfach nachmachen. Auf der Rückseite des Textes herrlich Appetit machende Fotos von Gerichten, die alle durch Gabriellas Sauce ihre ausgezeichnete Geschmacksabstimmung bekommen haben. Hier kommt noch einmal und so richtig der Fotograf Claus zum Vorschein. Er winkt bescheiden ab, Profi eben.

Lob über Facebook: „Die schmeckt ja sensationell“

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Grüne Linsen Salat

Es ist einfach schön zu sehen, wie das Ehepaar Claus ihr privates und geschäftliches Leben zu einer schon beneidenswerten Synthese verbindet. Anstatt nach nochmaliger Frage zu erklären, warum die Sauce so erfolgreich ist, bitten sie mich in angenehmer Zurückhaltung einfach mal bei Facebook nachzulesen. Da finden wir vom Düsseldorfer Harald Breidenbach den Eintrag: „Die Sauce ist der absolute Hit! Na ja, irgend so eine Salatsauce, habe ich anfangs noch gedacht. Aber beim ersten beträufelten Salatblatt wusste ich: Die schmeckt ja sensationell. Durch die leicht sämige Konsistenz und die fein abgestimmte Senfnote kann man sie sogar prima als eine Art Brotaufstrich verwenden. Super.“

Während Gabriele Claus ein Essen für den Besuch der Kinder vorbereitet, lädt uns Helmut Claus zum für Neu-Gäste obligatorischen Rundgang durch den Schlossgarten ein. Wir wandeln in fürstlicher Ruhe im Schatten des gelblichen Schlosses aus dem 13. Jahrhundert über die knirschenden Wege durch einen wunderbar in die Landschaft integrierten Barockpark. Wir haben noch den außergewöhnlichen Geschmack seines erfolgreichen Projektes auf der Zunge und glauben etwas begriffen zu haben: Es geht hier auch um Stil, um einen ästhetischen Lifestyle, um qualitätsvollen Genuss – um die Kultur des Essens und irgendwie des Lebens. Wir fahren sehr, sehr langsam über feinen Kies durch das große Schlosstor und fädeln uns wieder in den hektischen Straßenverkehr ein.

Dieter Buchholtz

Der Beitrag entstand mit Unterstützung von Gabriele und Helmut Claus.

Info

Gabriellas Salatsauce ist köstlich zu allen Salaten, Gemüsen, Grillfleisch, Pellkartoffeln oder Fisch. Sie ist schmackhaft cremig, leicht senfig-pikant. Diese fruchtige Sauce wird ausschließlich aus besten, natürlichen Inhaltsstoffen nach Originalrezept hergestellt: Senf, Rapsöl, Obstessig, Sahne und Gewürze. Im Kühlschrank aufbewahrt, ist Gabriellas Salatsauce etwa 6 Monate haltbar.

Die Salatsauce ist in Flaschen 0,75 (13,90 €), 0,375 l (7,90€) und 5 Liter zu 80 € (12 € gespart) erhältlich.

Über 40 Rezepte finden sich auf der Gabriellas Homepage, www.gabriellas.de. Außerdem gibt es die herrlichen Postkarten mit appetitanregenden Fotos von unterschiedlichsten Rezepten. Die Fotos natürlich von Helmut Claus gestaltet.

Kontakt

Gabriellas Saucen-Manufaktur
Burg Gudenau 1, Vorburg 2

53342 Wachtberg

E-Mail: info@gabriellas.de
Fax: +49 (0)228-85031552

Telefonische Bestellung
unter 0951 408 39 101
Mo bis Fr von 9:00-18:00 Uhr.

Teilnahme an Messen

KULINART FRÜHLING in STUTTGART
Stuttgart-Bad Cannstadt
22. – 23. März 2014
www.kulinart-messe.de


MÖBEL BUSS OLDENBURG
Oldenburg
06. April 2014 (Verkaufsoffener Sonntag) 
www.moebelbuss.de

 

VINTAGE RACE DAYS
Rastede
25. – 27. April 2014
www.vintageracedays.de

 

FRÜHLINGSZAUBER im PRISCOHAUS
München
07. – 08. Mai 2014

 

LANDPARTIE BURG ADENDORF
Wachtberg
29. Mai – 01. Juni 2014
www.landpartie-adendorf.de

 

LANDPARTIE SCHLOSS GOEDENS
Sande-Goedens
05. Juni – 09. Juni 2014
www.landpartie-goedens.de

 

LANDPARTIE SCHLOSS LEMBECK
Dorsten-Lembeck
19. Juni – 22. Juni 2014
www.landpartie-lembeck.de

 

LIFE´S FINEST • DER EDLE MARKT IM PARK
10. – 13. Juli 2014
Bretten/Baden
www.lifesfinest.de

 

LÜTETSBURGER HERBST
05. – 07. September 2014
Schloss Lütetsburg
www.luetetsburger-herbst.de

 

LANDPARTIE GUT HORN
02. – 05. Oktober 2014
Wiefelstede
www.dielandpartien.de

 

KULINART FRANKFURT
18. – 19. Oktober 2014
Frankfurt/Main
www.kulinart-messe.de

 

KULINART STUTTGART
15. – 16. November 2014
Stuttgart - Bad Cannstatt
www.kulinart-messe.de

 

WEIHNACHTEN AUF SCHLOSS GOEDENS
27. – 30. November 2014
Sande-Goedens
www.weihnachten-schloss-goedens.de

 

LÜTETSBURGER WEIHNACHT
12. – 14. Dezember 2014
 Lütetsburg
www.luetetsburger-weihnacht.de

 

 




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