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Essen und Trinken

Karneval: Narren unterwegs

Helau und Alaaf! Wer an diesen Tagen mit dem Auto unterwegs ist, sollte es auf keinen Fall zu bunt treiben, sonst gefährdet er sich und andere. Was ist erlaubt und was nicht?


Spaghetti alla Carbonara – das Original

Spaghetti alla carbonara (Spaghetti nach Köhlerart) geht nach einer verbreiteten Legende auf das Gericht der Köhler zurück, die sich in den Apenninen während der Arbeitspausen Penne (kurze Röhrennudeln) mit gebratener Pancetta (luftgetrocknetem Bauchspeck) und geriebenem Pecorino (einem Hartkäse aus Schafsmilch) gekocht haben sollen. Wahrscheinlicher ist aber, dass die Spaghetti alla carbonara erst nach 1944 im Zuge der Einnahme Roms durch die Alliierten aus einer Verbindung der Eier- bzw. Eipulver- und Bacon-Rationen US-amerikanischer Soldaten mit italienischer Kochkultur entstanden sind. Erst seit der Nachkriegszeit lassen sich Belege für Namen und Rezept finden. Heute gehört es zu den Klassikern der italienischen Küche.


Gänsebrust mit Wirsinggemüse, Kartoffelknödeln und Apfeljus

In Mitteleuropa gilt die Gans seit alters her als winterlicher Festtagsbraten – wegen ihres hohen Fettgehalts, der sie in der kalten Jahreszeit, vor den Entbehrungen der Fastenzeit, zu einem ebenso willkommenen wie notwendigen Energielieferanten machte. Der Vogel sollte aber im jungen Alter von drei Monaten (wenn die Gans gerade einmal drei Kilo wiegt) geschlachtet werden, sonst wird sein Fleisch eher faserig und trocken.


Neujahrsvorsätze

Der Weg in die „Hölle“ sei mit guten Vorsätzen gepflastert, warnt der Volksmund. Dennoch setzen sich viele Menschen zu jedem Jahreswechsel neue Ziele für die kommenden zwölf Monate, nicht zuletzt die persönliche Gesundheit und das Wohlbefinden betreffend. In dem Zusammenhang werden dann nur allzu häufig Ansprüche an sich selbst formuliert, die sich in den folgenden Wochen und Monaten als zu ambitioniert erweisen und deshalb zwangsläufig zu Frust führen.


In die Jahre gekommen

Die Mehrwertsteuer feiert am 1. Januar Jubiläum: Vor 50 Jahren wurde sie in ihrer jetzigen Form in der Bundesrepublik eingeführt. Ihre Bedeutung für das Steueraufkommen sinkt seit einigen Jahren. Wenn eine neue Regierung die Bürger also wirklich entlasten will, sollte eine Senkung der Mehrwertsteuer daher nicht ganz oben auf der Prioritätenliste stehen – anders sieht es bei der Einkommensteuer aus.


Leuchtendes Dresden

Der Dresdner Striezelmarkt ist einer der ältesten Weihnachtsmärkte der Welt. Er wird seit 1434 im Advent meistens auf dem Altmarkt in Dresden veranstaltet. Der Name des Striezelmarktes leitet sich seit ca. 1500 vom Dresdner Stollen ab, der im Mittelhochdeutschen Strutzel oder Striezel genannt wird. Der Dresdner Striezelmarkt zieht jährlich ca. 2,5 Millionen Besucher an. Auf dem Markt gibt es ca. 230 Händler, davon 80 Prozent aus Sachsen.


Weihnachtskarpfen – ein gesundes Festtagsmahl mit Tradition

Zu einem „richtigen“ Weihnachtsfest gehört für viele Deutsche der traditionelle Weihnachtskarpfen. Doch nicht nur hierzulande, auch in Süd-, Mittel- und Osteuropa steht dieser Fisch als Klassiker auf dem weihnachtlichen Speiseplan. Auf dem befindet sich vielerorts auch gern die Weihnachtsgans, andere bevorzugen an Heiligabend Würstchen mit Kartoffelsalat oder man begeht die Geburt Christi mit Fondue bzw. Raclette.


Hüttenzauber für Leib und Seele

Der Krefelder Weihnachtsmarkt empfängt seine Besucher in diesem Winter erstmals mit einem stimmungsvollen Stadtidyll. Zu Füßen der Dionysiuskirche im Herzen der Stadt erwartet die Besucher bis zum 23. Dezember ein kleiner Weihnachtsgarten, in dem Himalayabirken, Zieräpfel, Schwarzkirschen und roter Hartriegel eine verträumte Atmosphäre schaffen.


Mandarinen – die kaiserlichen Früchte

Die Mandarine ist die Frucht des Mandarinenbaums und wird schon seit über 3000 Jahren in China angebaut. Nach Amerika und Europa gelangte sie erst im 19. Jahrhundert, wo sie seitdem vor allem in Spanien angebaut wird. Die Frucht besitzt ein sehr aromatisches und süßes Fruchtfleisch. Die 1920 in Algerien gezüchteten Klementinen sind meist kernlos und etwas süßer sowie früher reif als die Mandarinen.


Marinierter Lachs

Lachs gehört heute zu den am meisten geschätzten Speisefischen. Sein orangerosa bis dunkelrotes Fleisch ist reich an Omega-3-Fettsäuren. Er kann roh, gekocht, gebraten und geräuchert verzehrt werden. Sein durchscheinend orangefarbener Rogen kommt als „Lachskaviar“ oder „Ketakaviar“ in den Handel, vorzugsweise vom Ketalachs (Oncorhynchus keta), einer der fünf Pazifiklachsarten. Frischer Lachs, der mit Salz und Gewürzen roh mariniert wird, heißt in Schweden Gravad Lax, vergrabener Lachs, weil er früher im kalten Boden gelagert wurde.