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Dolce vita auf zwei Rädern

Die neue “ Vespa 946 „
©SeppSpiegl

Für rantlos exclusiv vom Bonner Piaggio-Stützpunkt Kübler bereitgestellt:
Premiere auf deutschen Strassen – Vespa 946

Im jahre 2011 wurde die Design-Studie aus dem Hause Piaggio als Versuchsballon erstmals vorgestellt: Die Vespa 946! Eine gelungene Hommage an die Vespa MP6 aus dem Jahr 1946, in dem der erste, der inzwischen zum Kult gewordenen Roller, produziert wurde.

Mit dieser neuen Vespa wird der Mythos ein weiteres Mal gefüttert. Die 946 ist schon Kult, bevor sie die Händler erreichte. Unsere rantlos-Testfahrerin Anke, die sonst mit einer Vespa GTS 300 unterwegs ist, war schon vor dem besteigen des Rollers begeistert. Begeistert von dem stylischen Vespa Helm, der für die 946 kreiert wurde. Passend in den derzeit lieferbaren Fahrzeugfarben schwarz und weiß, ist dieser Helm mit einer Lederapplikation ausgestattet, die auf die Farbe des neu entwickelten Sitzes und den Lenkergriffen abgestimmt ist.

Edelcruisen mit 11,6 PS

“ Die Grazile „, die neue Vespa 946
©SeppSpiegl

Der Start des 125ccm großen 3-Ventil-Motors mit seinen 11,6 PS ist für die moderne Vespagemeinde nichts ungewöhnliches. Schlüssel drehen, Bremse ziehen und den Anlassknopf drücken. Schon ist der Sound der modernen Vespa zu hören. Ungewohnt, aber intuitiv zu erfassen ist das neue Cockpit. Voll Digital gibt es Aufschluss über die Geschwindigkeit, Tankfüllstand, gefahrene Kilometer und Funktion von ABS und elektronischer Stabilisierungshilfe (ASR). Viele Vespafans werden wehmütig auf den Tageskilometerzähler starren, den die 946 endlich aufweist. LED-Licht und Tagfahrleuchten sind ebenso an Bord. Das runde Rücklicht erinnert etwas an das der GT 200l. Es fügt sich ohne Stilbruch in das Heck ein.

Dann umfasst unsere Testfahrerin die handgenähten Griffe und fährt die ersten Meter. Der Sitz, als Freischwinger konzipiert, unterstützt die typische Vespahaltung. Ein angenehmes aufrechtes Fahren. Die Vespa präsentiert nicht nur sich, sondern auch ihre Fahrerin bzw. den jeweiligen Fahrer. Mit dem Beinamen „Die Grazile“ wird sie der absolute Designtreue gerecht. Die typischen Beinschilder der freitragenden Karosse und das spitz auslaufende Heck geben der Wespe ihr Antlitz. Nur von vorne erweckt sie den Eindruck, das Baujahr könne gut 30 Jahre zurückliegen. Erst mit der stylischen Silhouette des Mittelteils und des Hecks wird man ins 21. Jahrhundert des Rollerbaus aus dem Hause Vespa geholt.

Tradition und Moderne vereint – die selbsttragende Karosse bleibt

Für ein stabiles Fahrverhalten, die großen Zwölf-Zoll-Räder
©SeppSpiegl

Dieses Gefährt mit der traditionelle Blechkarosserie, wird durch Aluminium-Komponenten aufgewertet, was unter anderem für den Lenker und das vordere Schutzblech gilt. Für ein stabiles Fahrverhalten stehen die vergleichsweise großen Zwölf-Zoll-Räder. Die 11,6 PS bei 8250 Touren und 10,7 Newtonmeter Drehmoment bei 6500 Umdrehungen bringen die Vespa 946 zügig auf Touren. Ein Dahingleiten auf der Landstraße und in der City lassen unsere Testfahrerin strahlen. Mit Leichtigkeit durch den Kreisverkehr, wendig abgebogen und schon zieht Anke wieder alle Blicke auf sich und das Gefährt.

Das Gefühl ein Blickfang zu sein: die neue Vespa 946
©SeppSpiegl

Dieses Gefühl, ein Blickfang zu sein, wird dem stolzen Besitzer der Vespa 946 erhalten bleiben. Limitierte Auflage und der Preis von 9000 Euro werden dafür sorgen. Das ist der einzige Wermutstropfen für unsere Anke, die von dieser wendigen, leicht zu manövrierenden Vespa begeistert ist. „So was kann man nicht in Motorradkluft fahren“ – ist ihr Urteil über den Luxusroller. „Elegant cruisen und beim Italiener auf einen Cappuccino halten“, so stellt sich unsere Testfahrerin die Nutzung des Edelgefährtes vor. Er ist sicher kein Reiseroller im klassischen Stil. Den mangelnden Stauraum wird kaum ein Besitzer vermissen, denn er wird wie unsere Testfahrerin damit keine Autobahnkilometer „schrubben“.

Die Vespa 946 ist eine gelungene stylische Fortführung des Kultgefährts. Edel anzusehen, hochwertig verarbeitet und technisch aktuell. Hier ist den Designern eine Symbiose aus Geschichte und Zukunft für das Jetzt gelungen.

Paul Pawlowski (pp)




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