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Autobastler und ihre Werkstatt – wie richte ich sie ein?

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Das eigene Reich in dem nach Herzenslust am Auto geschraubt werden kann – ein Traum vieler Männer (und einiger Frauen!). Die richtige Ausstattung macht dabei das Leben nicht nur leichter, sondern auch ein ganzes Stück sicherer. Welche Werkzeuge man benötigt, wie man sie in Ordnung hält und wie die private Schrauberwerkstatt sonst noch ausgestattet sein sollte, erfahren Sie hier!

Das Herzstück der Werkstatt – das eigene Werkzeug

Ohne das richtige Werkzeug lässt sich kein Auto reparieren. Wer den Fokus auf die regelmäßige Wartung des eigenen Wagens oder die Restaurierung eines Oldtimers legen möchte, sollte sich am besten ganze Werkzeug-Sätze zulegen. Diese gibt es in unterschiedlichen Qualitäten – hier darf nicht geschlampt werden. Wenn sich der Griff des Schraubendrehers plötzlich löst oder der Bit aus der Bohrmaschine fliegt, kann dies unter Umständen zu schweren Verletzungen oder Schäden am Wagen führen! Zu den typischen Werkzeug-Sets gehören: Steckschlüssel, Zangen, Schraubendreher-Steckschlüsseleinsätze, Ring-Maulschlüssel, Schraubenschlüssel und Steckschlüssel. Dazu womöglich noch Schlag oder Maschinenschrauber-Einsätze, Winkelschraubendreher, Umschaltknarre und einen Bit-Satz. Dazu kommen Klassiker wie Akkuschrauber, Sägen, Hammer, Feilen, und Schleifpapier.

Die Werkstatt ausstatten

Zu einer richtigen Hobby-Werkstatt gehört auch eine Werkbank. Hier kann z. B. ein Schraubstock befestigt werden und sie bietet außerdem Stellfläche. Wer unter Platzmangel leidet sollte seine Werkzeuge am besten an der Wand aufbewahren. Dazu gibt es Lochplattensysteme oder Magnetleisten. Ganze Sätze bewahrt man am besten in einem Werkzeug-Wagen auf. Er kann nicht nur praktisch in jede Ecke gerollt werden, sondern sorgt auch dafür, dass man bei der Arbeit die richtigen Werkzeuge sofort griffbereit hat. Wer nicht ganz so viel Werkzeug besitzt, für den reicht auch ein gut sortierter Koffer aus. Für den ‘Kleinkram’ wie Schrauben, Nägel oder Muttern haben sich Schubladen bewährt. Am besten richtet man mindestens eine Wand mit Regalen ein, auf denen dann auch Ersatzteile, Farben oder Lacke aufbewahrt werden können.

Sicherheit beim Arbeiten

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Auch wenn es nur eine Hobby-Werkstatt ist, die Sicherheit sollte nicht zu kurz kommen. Kabelrollen zum Beispiel verhindern, dass man über herumliegende Kabel stolpert. Wer ein Schweißgerät besitzt, sollte auch für die passende Schutzkleidung sorgen. Feste Handschuhe und womöglich ein Gehörschutz und Schutzbrille gehören ebenfalls zur perfekten Ausstattung. Für das Arbeiten mit Lacken, Farben und Schleifpapier sollte auch ein Staubschutz vorhanden sein. Bedenken Sie außerdem, dass es bei der Arbeit mit Öl, Lack und Benzin zu giftigen Ausdünstungen kommen kann. Man sollte also immer dafür sorgen, dass ausreichend Belüftung vorhanden ist. Die meisten Hobby-Werkstatten liegen im Keller oder der Garage – im Winter herrschen hier oft niedrige Temperaturen. Eine Standheizung kann hier Abhilfe schaffen. Zum sicheren Arbeiten gehören auch gepflegte und saubere Werkzeuge. Nach der Arbeit sollte man benutztes Werkzeug immer reinigen. Oft reicht einfaches Abwischen mit einem Tuch, für hartnäckige Verschmutzungen lohnt sich die Anschaffung eines guten Fettlösers oder Universalreinigers. Regelmäßiges Ölen, z. B. mit Maschienenöl verhindert Rost – besonders in kalten und oft feuchten Kellern.

Sepp Spiegl




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