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Deftig im Herbst

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Rezept des Monats:

 

Kesselkuchen (Döppekuchen) mit ApfelkompottKesselkuchen _mit_Apfelmus-01

 Bei 4 Personen benötigen Sie

 für den Döppekuchen (Kesselkuchen):

2 Kilogramm festkochende Kartoffeln,
3 Zwiebeln,
4 Eier,
5 Schinkenmettwürstchen (die längeren, dünnen),
40 dünne Scheiben durchwachsenen Speck,
3 Esslöffel Pflanzenöl,
Salz und Pfeffer sowie
eine beschichtete, höhere, rechteckige Backform.

für das Apfelkompott:

1,5 Kilogramm Äpfel (am besten Braeburn),
die Zesten einer Limette,
wer’s süßer haben will Zucker nach Geschmack und
1 Vanilleschote.

Und so bereiten Sie dieses Gericht zu:

 Das Apfelkompott

Um das Apfelkompott sollten Sie Sich zuerst kümmern, damit es bis zum Servieren die Chance hat, abzukühlen. Sie schälen, entkernen und sechzehnteln die Äpfel und schmoren sie in einem Topf vorsichtig unter Zugabe der Limettenzesten und der ganzen Vanilleschote ohne Zugabe von Flüssigkeit langsam weich. Die Vanilleschote gibt ihr Aroma ab, kann aber später dem Apfelkompott entnommen, abgespült und anderweitig wieder verwendet werden. Schmecken Sie ab, ob Ihrer Meinung nach noch Zucker fehlt. Ich persönlich lasse ihn weg. Stellen Sie das Kompott zum Abkühlen beiseite.

 Der Kesselkuchen

Kesselkuchen-02Heizen Sie  Ihren Umluftherd auf 180°C vor – bei einem Herd ohne Umluft auf 200 Grad. Schälen Sie Kartoffeln und Zwiebeln und reiben beides – am besten mit Hilfe einer Küchenmaschine – auf dem feinen Reibe-Einsatz. Die so entstandene Kartoffel-Zwiebel-Masse vermischen Sie mit 4 ganzen Eiern (natürlich ohne Schale), Salz und viel frisch gemahlenem, schwarzem Pfeffer. Danach stehen Sie vor einer Art Reibekuchenteig. Die Backform legen Sie mit dicht aneinander gereihten Speckscheiben so aus, dass von der Backform nichts mehr zu sehen ist und die Speckscheiben oben über den Rand lappen. Die überlappenden Teile werden später auf den Kartoffelteig geklappt. Der Kartoffelkuchen soll am Ende in die Speckscheiben nahezu eingewickelt sein. Haben Sie diese Vorarbeit abgeschlossen, so geben Sie die Hälfte des Kartoffelmuses auf die ausgelegten Speckscheiben. Darauf verteilen Sie die ganzen Mettwürstchen gleichmäßig mit etwas Abstand nebeneinander. Anschließend kommt der restliche Kartoffelteig darüber. Decken Sie nun alles mit den überlappenden Speckscheiben ab. In einer kleinen Kasserolle erhitzen Sie das Pflanzenöl und gießen es dann über den Kesselkuchen. Schieben Sie ihn in den Backofen, wo er rund zwei Stunden lang garen kann. Nach Ablauf dieser Zeit holen Sie ihn heraus und stürzen den Kuchen auf eine Platte. Das geht problemlos nur dann, wenn Sie eine beschichtete Backform benutzen. Den Kuchen schneiden Sie mit einem sehr scharfen Sägemesser (alternativ einem elektrischen Messer) in Scheiben. Servieren Sie ihn zusammen mit dem Apfelkompott. Wer’s nicht zusammen mag, kann das Kompott auch hinterher als Nachtisch verspeisen.

Guten Appetit!

 

Dazu unsere “Weinempfehlung”
unseres Weinexperten Uwe Rosenhahn von Zweigelt & Co., er empfielt den Riesling Göttweiger Berg 2010 (7,95 Euro/Flasche)

Weingut Malat, Palt, Kremstal, Österreich

riesling_malatWeinbeschreibung: Duft nach Pfirsich, Honig und Blumen, sofort nach dem Einschenken da, elegante Säure, sehr mineralisch. Kräuterig-pflanzliche Nase mit Apfel- und Zitrusaromen sowie leicht erdigen Tönen. im Hintergrund mineralisch, ordentlicher und trockner Abgang.

Alkohol: 12,1 %vol.
Säure: 8,2 g/l
Restzucker: 2,2 g/l

Riesling Göttweiger Berg – Perfekt zu deftigen Herbstspeisen wie Kesselkuchen

Zu den nun wieder kälter werdenden Tagen passen vor allem deftig-kräftige Speisen. Und diese verlangen nach ebenbürtigen Speisebegleitern beim Wein. Ein Kesselkuchen, der, wie im Rheinland üblich, Süßes und Scharfes vereint, ruft  förmlich nach einem Riesling. Kräftig, spritzig, ausreichend Säure und nicht zu trocken – der Riesling Göttweiger Berg vom Weingut Malat aus dem Kremstal gesellt sich gern zum Kesselkuchen. Dieser Wein begleitet alle einfacheren, kräftig gewürzten Speisen bestens.

Das Weingut Malat

Die Winzer-Familie ist seit vielen Jahren in der Gemeinde Furth-Palt im niederösterreichischen Weinbaugebiet Kremstal nahe  dem Benediktiner-Stift Göttweig zu Hause. Gerald Malat gilt als Doyen und Pionier im österreichischen Weinbau und hat sich besonders um die Rotweinkultur in Niederösterreich verdient gemacht. Unter anderem war er einer der ersten Winzer in Österreich, der sich mit Barrique-Ausbau beschäftigte. Auch zur Zulassung des von ihm selbst eingeführten Cabernet Sauvignon als Qualitätswein-Rebsorte in Österreich hat er beigetragen. Ebenso gilt er als Vorreiter des Winzersekts. Seit  1976 erzeugt der Betrieb Österreichs erste Winzersekte – Malat Brut und Malat Brut Rosé nach der traditionellen Champagnermethode.
Seit dem Jahre 2008 wird der Betrieb von Sohn Michael Malat geführt, der im Verlaufe seines Studiums viele Weinbaugebiete in Europa und Übersee bereist hat. Die Weingärten umfassen 50 Hektar Rebfläche. Sie sind zu 65 % mit den Weißweinsorten Grüner Veltliner, Chardonnay, Riesling, Weißburgunder, Sauvignon Blanc, Gelber Muskateller und Grauburgunder, sowie zu 35 % mit den Rotweinsorten Pinot Noir, Cabernet Sauvignon, St. Laurent und Merlot bestockt. Es wird konsequent ökologischer Weinbau mit Gründüngung und natürlichem Humusboden praktiziert.

Bezugsquelle Riesling Göttweiger Berg 2010 von Malat:

Zweigelt & Co. Telefon: 02234 802701
Auf der Insel 1 E-Mail: anfrage@zweigeltundco.de
50259 Pulheim www.zweigeltundco.de

Versandhandel mit Lagerverkauf. Lageröffnungszeit nach Vereinbarung. Versand per UPS. Kosten: 6,50 Euro pro Paket (bis 30 kg). Ab einem Bestellwert von 150 Euro versandkostenfrei.

Achtung Leser von rantlos.de: Keine Versandkosten bei allen Bestellungen von mindestens 6 Flaschen. Zusätzlich erhalten alle Besteller gratis die informative Broschüre „Österreich – Küche und Wein“ mit vielen Rezepten sowie Tipps von Fachleuten für die optimale Weinbegleitung von Speisen.

 




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