- Anzeige -
Jogging-Point

Probleme bei Testosteron-mangel

portrait of businessman talking on mobile phone

Vital, konzentriert und positiv eingestellt – so möchten Männer sein. Ein Testosteronmangel kann den Schwung bremsen. Foto: djd/Testogel/A. Ventura

Männlichkeit im Sinkflug

Kräftige Muskeln, Energie und Vitalität, Lust auf Sex und nicht zuletzt Potenz – das Sexualhormon Testosteron ist für eine gesunde, aktive Männlichkeit unverzichtbar. Doch mit dem Alter lässt die Produktion langsam, aber sicher nach. Etwa mit 40 geht es los, und bei 80-Jährigen wird nur noch etwa ein Drittel der Menge hergestellt, die in jungen Jahren normal ist. Oft verläuft diese natürliche Abnahme problemlos, aber nicht selten sinkt der Testosteronspiegel auch so tief, dass es Probleme gibt. Fachsprachlich nennt man das altersbedingten Hypogonadismus, von dem rund 20 Prozent der über 50-jährigen und etwa 25 Prozent der über 60-jährigen Männer betroffen sind.

Symptome des Testosterontiefs

Sehr niedrige Testosteronwerte im Blut (unter zwölf nmol/l) können dann zu Beschwerden wie Potenzproblemen, sexueller Unlust, depressiver Stimmung, Schlafstörungen, Hitzeschüben, Bauchfettzuwachs, Muskelabbau, Abgeschlagenheit und Verlust an Vitalität führen. Außerdem steigt die Gefährdung für das metabolische Syndrom und damit für Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall und Diabetes.

Deshalb sollten Männer bei diesen Anzeichen ärztlichen Rat einholen. Ein diagnostizierter Testosteronmangel lässt sich mit geeigneten Hormonpräparaten (mannvital.de) behandeln. Dafür stehen zum Beispiel Injektionen ins Gesäß oder ein Gel zum Auftragen auf die Haut wie etwa Testogel zur Verfügung. Dieses erhält über 24 Stunden einen stabilen Testosteronspiegel und kann in Absprache mit dem behandelnden Facharzt individuell dosiert werden. Sollten Irritationen auftauchen, kann die Therapie außerdem ohne Verzögerung abgebrochen werden.

Testosteronspiegel mit der Ernährung steigern

Hand mit Stift zeichnet chemische Strukturformel von TestosteronEine gezielte Auswahl an Nahrungsmitteln kann helfen, den Testosteronspiegel im Körper zu erhöhen. Besonders wichtig sind Eiweiß, Zink, Cholesterin, Vitamin C und E.

  • Täglich sollten etwa 15 – 25 mg Zink aufgenommen werden. Zu den zinkreichen Lebensmitteln gehören unter anderen Rindfleisch, Austern, Fisch und Milchprodukte wie Joghurt, Kefir und Käse.
    Auch Bohnen beinhalten viel Zink und Eiweiß und erhöhen den Testosteronspiegel
  • Eiweiß spielt eine große Rolle, wenn es um die Stabilisierung bzw. Erhöhung des Testosteronspiegels geht. Insbesondere Geflügel, Rind, Wild und Fisch sollten mindestens zweimal pro Woche auf dem Speiseplan stehen, um den Proteinbedarf zu decken.
    Auch pflanzliche Lebensmittel wie Bohnen und Erbsen sind sehr eiweißreich und sie enthalten gleichzeitig einen hohen Zinkgehalt.
  • Cholesterin (tierische Nahrungsmittel): ist der Grundbaustein zur Testosteron Produktion im Körper.
  • Omega-3-Fettsäuren (Seefisch, Walnüsse, Rapsöl, Oliven, Leinsamen, Chiasamen)
  • Carbinole (Brokkoli, Weißkohl): schützen den Körper vor zu viel Östrogen und bewahren einen idealen Testosteronwert
  • Allicin (Knoblauch): hemmt die Produktion von Cortisol, das den Testosteronspiegel senkt
  • Vitamin C und E (Obst, Gemüse, Pflanzenöle): zu geringe Mengen bewirken eine Umwandlung von Testosteron in Östrogen

Auch die Nahrungsmittel wie Eier, Tomaten, Alfalfa, Äpfel und Kreuzblütengewächse können das natürliche Testosteron im Körper steigern.

Aktiv bleiben hilft

Zusätzlich zu einer möglichen Testosterontherapie können Männer mit gesunder Ernährung und vor allem mit Bewegung ihren Hormonspiegel positiv beeinflussen. Fünfmal in der Woche sollte Mann spazieren gehen, Rad fahren oder anderweitig aktiv werden.

Sepp Spiegl


Diesen Artkel versenden Diesen Artkel versenden