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Ganz groß: Disturbed mit ihrem Simon & Garfunkel-Cover “Sound of Silence”

Disturbed

Schon auf dem aktuellen Album “Immortalized” von Disturbed sticht das Simon & Garfunkel-Cover “Sound of Silence” heraus. Endgültig zum Song mit Gänsehautfaktor 100 wird die Interpretation, wenn Frontmann David Draiman die Zeilen live anstimmt. Ein gefühlskaltes Monster, wer da keine Träne verdrückt. Die bekannten Lyrics, gepaart mit Draimans Stimmgewalt und der Reflektion der Scheinwerfer auf seiner Glatze: einfach herrlich.

Die Band gründet sich 1996 in Chicago. Gitarrist Dan Donegan, der nebenbei noch für die elektronischen Elemente im Sound zuständig ist, probt schon eine ganze Weile zusammen mit Schlagzeuger Mike Wengren und Bassist Fuzz, nur um frustriert fest zu stellen, dass kein Shouter, der bei ihnen vorsingt, zu ihnen zu passen schien. Als Draiman auf der Bildfläche erscheint, überrascht er die anderen drei mit der Bitte, einfach mal drauf los zu jammen. David überzeugt nicht nur durch sein äußerst versiertes Organ.

Die Attitüde, mit der er auftritt, macht ihn von Anfang an zu einer schillernden Figur innerhalb der Band. Geprägt durch ein erzkonservatives, religiöses (jüdisches) Umfeld, hatten viele Leute die unterschiedlichsten Pläne für seine Zukunft. Lehrer oder Arzt sollte er werden und sich eine brave, bürgerliche Existenz aufbauen. Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt und drittens war da die Band, in die er zu passen scheint, wie die Faust aufs Auge.

In ihrem Studioalbum “Immortalize” beleben Disturbed alte Proberaum-Vibes wieder, statt sich gegenseitig ein paar Files rüberzuschicken. Man spürt beim Hören der krachenden Songs, dass hier wieder eine Einheit zu Werke geht.

Auf der Scheibe findet sich auch eine Coverversion von Simon & Garfunkels “The Sound of Silence”, die von Paul Simon höchstpersönlich gelobt wird und nach einem Auftritt in der US-Late-Night Show von Conan O’Brian auch medial durch die Decke geht. Der Videoclip von dem Auftritt verzeichnet auf Youtube bald über 20 Millionen Klicks.

 

Disturbed: The Sound of Silence




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