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Verona Pooth: Ansehen erlaubt

Verona Pooth machte kürzlich beim „Anne Will“-Talk zum Thema „Die Sexismus-Debatte – Ändert sich jetzt etwas?“ deutlich, dass ein sexy Outfit bei einer Frau keineswegs eine Einladung an Männer ist, zuzugreifen. „Man darf verführerisch aussehen, aber man darf nicht angefasst werden“, stellte sie in der Sendung unmissverständlich klar.


Wenn die Sexologin erzählt

Die Autorin hat in den letzten Jahren viel Wirbel erzeugt mit ihren Sex-Aufklärungsbüchern und -videos unter dem Label „Make Love“. Jetzt ist Ann-Marlene Henning mit ihrem neuen Buch „Liebespraxis“ auf dem Markt. Den Leser erwarten offene und damit spannende Erzählstücke zu Schwierigkeiten im Bett.


Spektakulärer Start

Neue Museen können große Gesten sein. Als Botschafter für kulturellen Zusammenhalt entfalten sie oft stille Wirkung – über Grenzen hinweg. Drei herausragende Museen – in Deutschland, Frankreich und Abu Dhabi – sind hierfür eindrucksvolle Beispiele. Mit Investitionen zwischen vier Millionen und 1,5 Milliarden Euro haben sich die zwei Staaten, die EU und die Vereinigten Emirate das richtig viel kosten lassen. Kritik bleibt nicht aus.


„Boris Becker – Der Spieler”

Im Juli 1985 reckt ein 17-Jähriger seine Fäuste in den Himmel über London. Boris Becker, der rotblonde Junge aus Leimen, hat Wimbledon gewonnen, das bedeutendste Tennisturnier der Welt. 15.000 Menschen jubeln im Stadion, Millionen vor den Fernsehschirmen. Es ist die große Zäsur im Leben von Boris Becker, die alles verändern soll. Dieser Sieg ist erst der Anfang.


Video

The Dave Clark Five (DC5) waren eine britische Musikgruppe, die Mitte der 1960er erfolgreich war. Sie waren eine der wenigen Bands, die an die kommerziellen Erfolge der Beatles heranreichen konnten. Die Dave Clark Five bestanden in ihrer erfolgreichsten Besetzung aus Dave Clark (Schlagzeug), Mike Smith (Keyboard, Gesang), Lenny Davidson (Gitarre), Rick Huxley (Bass) und Denis Payton (Saxofon).


Ingrid Noll: Halali

Natürlich sind Karin und Holda auf Männerjagd, schließlich wollen sie nicht alleine bleiben. Doch auch auf sie wird Jagd gemacht: Eine ganz besondere Sorte Romeos ist im Bonn der Nachkriegszeit im Einsatz. ›Halali‹ – das Sekretärinnendasein wird zum Abenteuer, der graue Alltag ist vorbei. Wehe dem, der ins Visier gerät.


Das afrikanische Elend

“Ein letztes Mal in Afrika” lautet der deutsche Titel eines (weiteren) bemerkenswerten Buches des renommierten amerikanischen Reiseschriftstellers Paul Theroux. Zehn Jahre nach seinem letzten Besuch kehrt der Autor zurück nach Afrika, das er seit Jahrzehnten kennt und liebt. Doch, was er vorfindet, ist ein zerstörtes Paradies. Ausgeplündert durch seine politischen Eliten, die sich einen Dreck um die von ihnen regierten Menschen kümmern. Und zunehmend auch ausgeplündert durch die neokolonialistischen Chinesen.


Lieber tot als Sklave.

Hark Nickelsen, selbst gequält von den Erinnerungen an sein Leiden in algerischer Sklavenschaft, bekommt 1746 das Kommando auf einem neuen Schiff – einem Sklavenschiff – übertragen. Er soll Sklaven von der Goldküste Afrikas nach Westindien zum Verkauf bringen.
Er muss sich gegen mächtige Schiffseigner, stolze afrikanische Gebietsfürsten und meuternde Mannschaftsteile durchsetzen. Seuchen an Bord und die gnadenlose See lassen ihn nicht nur einmal dem Tod ins Auge sehen.


Die Spur der geraubten Bilder

Gemeinsame Ausstellungen mit getrennten Inhalten: Die Bundeskunsthalle in Bonn und das Kunstmuseum Bern zeigen erstmals öffentlich Werke der “Sammlung Gurlitt”. Jene Arbeiten also, die vor ein paar Jahren bei dem Münchener Kunsthändler Cornelius Gurlitt beschlagnahmt und von diesem später dem Berner Museum vermacht worden waren. Die auch textlich gut aufbereitete (vor allem Bonner) Schau ist zugleich ein Lehrbeispiel für die nationalsozialistische Kulturpolitik.


Gerettet in letzter Minute

Frankreich nach der militärischen Niederlage 1940. Vor allem im Süden des Landes versuchen tausende Menschen, die von den Nazis verfolgt werden, nach Spanien und Portugal zu fliehen. Die meisten aus Deutschland und Österreich, Juden und Nichtjuden, Aber auch aus anderen mitteleuropäischen Ländern. Der österreichische Autor und Journalist Herbert Lackner hat deren Schicksale nachgezeichnet. Ein spannendes Lese- und Lernbuch.