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Millionen-Poker

 Spiel mit den Millionen

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André Rieu

André Rieu ist erfolgsverwöhnter Geigenvirtuose aus dem niederländischen Maastricht. Ebenso virtuos aber spielt der 64-jährige Musiker auch mit Millionen Euro. Vor vier Jahren sagte er angesichts von 34 Millionen Euro Schulden: “Alles gehört der Bank.” Entstanden waren die Schulden, weil der Violinist für seine Konzerte eine aufwändige Kulisse hatte bauen lassen. Auf seine Kosten war das Schloss Schönbrunn in dreifacher Ausfertigung nachgebaut worden. Trotz allem blieb ihm das Vertrauen seiner Bank erhalten. Rieu heute: “Nach einem Jahr war ich 20 Millionen im plus.“

André Rieu trat am 01. und 02. Januar in der Lanxess-Arena in Köln auf. Mit diesem Konzert startete er seine Deutschland-Tournee mit insgesamt 27 Auftritten.

Erfolg mit der Familie

Rieu ist ganz offensichtlich auch Familienmensch. Sein Wirken ist eng mit seiner Frau verbunden. Auf seiner Homepage gesteht er offen: “Wenn ich die letzten zwanzig Jahre betrachte, stelle ich fest, dass mein Privatleben eigentlich nahtlos mit meiner Arbeit verbunden ist. Das liegt nicht zuletzt an meiner Frau Marjorie, die maßgeblich beteiligt war.”

Seine Beziehung zur Musik kommt wohl auch nicht von Ungefähr. Denn schon als Kind hatte ihn die Welt der Musik enorm fasziniert: “Mein Vater war Dirigent und ich erinnere mich noch an den bombastischen Klang des Orchesters, an die vielen Streichbögen, die immer gleichzeitig in dieselbe Richtung gingen. Ich fand das herrlich!” Verwundert war der Musiker schon damals über die gedrückte Atmosphäre bei diesen Konzerten. Davon wollte er sich in seinen Auftritten deutlich absetzen.

Spaß mit Orchester und Publikum

Das ist ihm Seiten Jahren mit viel Erfolg gelungen. Ihm ist wichtig, dass alles Spaß haben, das Orchester, er selbst und nicht zuletzt auch das Publikum. Und es darf und soll jeder “mitschunkeln, mitsummen, klatschen, springen – erlaubt ist, was gefällt! Jeder Abend ist ein Erlebnis für sich. Etwas Schöneres kann sich ein Musiker eigentlich gar nicht vorstellen!” Die vollen Hallen geben seinem Konzept Recht.

Sozusagen sein stilistisches Urerlebnis war ein Angebot während seines Geigenstudiums am Konservatorium.  Er überlegte nicht lange und wurde Mitglied in einem Salonorchester. Rieu erinnert sich: “Dort spielte ich zum ersten Mal einen Walzer, nämlich ‘Gold und Silber’ von Franz Léhàr.  Der Walzer zog mich so sehr in seinen Bann, dass er etliche Jahre später gewissermaßen zu meinem Lebensrhytmus wurde: ein Musikerleben im Dreivierteltakt.” Heute spielt er mit meinem eigenen Orchester natürlich deutlich mehr als nur Walzer. Sein Traum ist es, die gesamte klassische Musik einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Dazu hat er inzwischen ein eigenes Aufnahmestudio einrichten lassen, “in dem wir in harter Arbeit klassische Musik neu interpretieren.”

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