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Ich habe den Führer rasiert

Skurriles aus dem Altenheim

4 Taschenbücher von Sven Bramert zu gewinnen

Sven Bramert arbeitet seit 13 Jahren in einem Altenpflegeheim der Caritas. Da er sich keinen schöneren Beruf vorstellen kann, ärgert er sich manchmal über das Image, das Altenheimen so anlastet. Denn was wirklich wichtig ist, zeigt er in seinen Anekdoten: Er sieht seine Schützlinge zuallererst als Menschen – und erst danach als Alte, Kranke und Pflegebedürftige. Und deshalb ist es für Sven unerlässlich, mit ihnen zu lachen, wie mit anderen Menschen eben auch.

Sven Bramert: ich habe den Führer rasiert

Sven Bramert: ich habe den Führer rasiert

Auch kuriose Erlebnisse mit Trockenpflaumen, heikle Verwechslungen mit historischen Persönlichkeiten und Brustmassagen mit Fußbalsam können ihn und seine Kolleginnen längst nicht mehr schocken.

Doch wo andere aus Sorge um die Pietät unserer älteren Mitbürger die Samthandschuhe auspacken, ­kontert Bramert selbst in den skurrilsten Situationen mit einer ordentlichen Portion Ironie und Humor.
Denn für ihn ist klar: Alte Menschen sind schließlich auch nur, na ja, alte Menschen!

Denn „seine“ Alten sind immer für eine Überraschung gut.

Einige Beispiele: Wenn einer der Bewohner mit plötzlichem Entsetzen feststellt, er sei schwanger – „Nein, Max, ganz bestimmt nicht!“

Oder wenn er bei dem Versuch, jemanden beim Aufstehen zu helfen, angemeckert wird – „Nein! Vorsichtig! Mensch, Sven, ich bin doch komplett aus Glas.“

Oder wenn er mit historisch heiklen Persönlichkeiten verwechselt wird – „Biste der Metzger!? Du hast doch auch den Führer mal rasiert!“

“Meine Eltern haben auch schon lange nicht mehr nach mir geschaut!” beschwert sich an anderer Stelle eine 89-jährige Bewohnerin während der Morgenpflege.

“Meine Unterhose ist nass, weil ich in die Hose gemacht habe. Einen anderen Grund kann ich für die Feuchtigkeit da unten nicht erkennen.”

“Was schaust Du mich so komisch heute an?” frage ich. Sie grinst, dann antwortet sie: “Ach komm, Du magst doch wohl nackte Frauen leiden!” sagt sie. “Sicher. Aber keine Panik, ich springe nicht zu dir ins Bett.” sage ich. Daraufhin sie: “Mal abwarten”.

Frau O., 89 Jahre, hat nur noch vier Zähne im Mund, ein Zahn schmerzt jetzt. “Du hast gleich einen Termin beim Zahnarzt, ziehst Du dir schon mal die Jacke an?” frage ich. “Was soll ich da?” “Der will nur mal schauen, da dir der eine Zahn schmerzt.” sage ich. “Genau. Und dann kriege ich so eine blöde Prothese, die mir dann in den Eintopf fällt. Schlimmer noch: Ich sehe dann aus wie eine alte Oma!”

Zur Körperpflege gehören auch die Reinigung der Zahnprothesen und deren Einsetzen. Nee, was habe ich nicht schon für aberwitzige Geschichten rund um die „Dritten“ erlebt. Josefine Möckel schmierte sich mal statt der Haftcreme ihr knallgrünes Duschgel auf die Prothese. Immerhin konnten wir sichergehen, dass der grüne Schaum vor ihrem Mund nicht von einer Tollwutinfektion herrührte.

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Preisfrage: Welcher Bewohner stellte plötzlich fest, er sei schwanger?

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    Wieder hat rantlos etwas ausgegraben, was Ihren Alltag bereichern kann. Der Autor Sven Bramert arbeitete seit 13 Jahrn in einem Altenpflegeheim der Caritas. Da er sich keinen schöneren Beruf vorstellen kann, ärgert er sich manchmal über das Image, das Altenheimen so anlastet. rantlos verlost vier seiner Bücher.
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