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eBooks und eReader boomen

Stille Revolution des digitalen Lesens

Young woman sitting at fireplace on a winter day. reading book, smiling.

Analoges Lesen – Vergangenheit?

Digital lesen – im Internet, Mails beruflich oder privat und mengenweise ist Alltag, Texte online … Wir merken ihn kaum – den Wechsel aus der analogen in die digitale Lesewelt. Er vollzog sich schleichend – über viele Jahre. Aber es gibt sie immer noch, die (langsam abschmelzenden) Bastionen von Papierbuch-Lesern. Sie prophezeien nicht müde werdend den Untergang des intellektuellen Abendlandes, wenn der Anteil altgewohnter und massen-gedruckter Bücher abnimmt. Was ist dran an der Angst?

Es gibt viele Leser, die nicht vom gewohnten, also haptischen Lesen Abschied nehmen wollen oder können. Es tobt zwischen vielen Zeilen so etwas wie ein unerbittlicher Glaubenskrieg – scheinbar unüberbrückbar. Argumente bleiben vielfach zwischen den Seiten hängen. Lassen wir deshalb einige Zahlen „sprechen“. Vorweg ein kleiner Hinweis zur Relativierung: Das beliebteste Unterhaltungsmedium ist und bleibt nach wie vor das Fernsehen. Bücher lesen kommt erst an vierzehnter Stelle! Dazu sagen 51 Prozent unserer Bürger, dass sie „selten“ oder „nie“ ein Buch lesen. Willkommen in der Wirklichkeit.

21 Millionen eBooks abgesetzt

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eReader Tolino Shine ein Renner im eBook-Markt

Manchmal beschleicht einen das Gefühl, dass vielleicht aus den Bürgern, die selten oder sogar nie ein Buch lesen einige Prozente herausgefiltert werden können, die vielleicht über einen eReader auch mal ein eBook digital durchblättern. Immerhin wurden 2013 im deutschen Publikumsmarkt über 21 Millionen eBooks abgesetzt. Das waren acht Millionen mehr als im Jahr davor. Ein Zuwachs, der schon aufhorchen lässt. Denn immerhin stehen dahinter rund 3,4 Millionen Käufer. Damit hat sich gegenüber 2010 die Anzahl von eBook-Käufern fast verfünffacht.
Auch hat sich durch diese Entwicklung das Denken in Verlagen und bei Verlegern deutlich verändert – und damit endlich an die digitale Wirklichkeit angepasst. So gaben mehr als 60 Prozent der im März 2014 befragten Verlage an, dass sie 2013 auch eBooks im Angebot hatten. Zwei Jahre zuvor waren es erst 35 Prozent.

Digitale Bücher überholen in den USA das alte Printbuch

Was da vermutlich auf uns zukommt, zeigen Entwicklungen in den USA. Prognosen gehen davon aus, dass die Umsätze mit eBooks im Jahr 2017 mit rund 8,19 Milliarden US-Dollar erstmalig über dem Umsatzvolumen von Printausgaben (inkl. Audiobooks) liegen werden. eBooks sind also weiter stark im Kommen. Wir müssen deutlicher mit ihnen rechnen.

Manager aus der Verlegerbranche prognostizieren, dass der digitale Bereich in fünf Jahren mindestens 50 Prozent ausmacht. Und während die Verleger noch um die Akzeptanz von eReadern bei den Lesern ringen, machen sich gleichzeitig bei großen Versendern schon Lese-Flatrates breit. Für Preise so zwischen zehn und 15 Euro kann man soviel lesen wie man will. Werbeeinblendungen dürfen dann nicht störenParkbank_links. Viele Leseratten reiben sich schon die Hände.
Auch der Börsenverein des Deutschen Buchhandels sieht diese Entwicklung bei den eBooks erstaunlich positiv: Das ist ein „durchaus sinnvolles Vertriebsmodell und eine legale Antwort auf Piraterie-Plattformen.“ Die Frankfurter Statthalter des Buchhandels erkennen, dass bei etlichen Konsumenten nicht so sehr der analoge Besitz des Buches im Vordergrund steht. Immer mehr Menschen ist wohl die schnelle und direkte digitale Verfügbarkeit von Inhalten viel wichtiger.

Ab 65 bricht der eBook-Markt ein

Es gibt wohl auch ein kleines altersabhängiges Akzeptanzproblem. In den jüngeren Jahrgängen sind eBooks über die Altersguppen hinweg mit um die 30 Prozent in etwa gleichermaßen verteilt. Bei den Lesern ab 65 Jahren sinkt der Anteil auf zehn Prozent. Hier offfenbart sich wohl auch ein Generationenproblem. Ganz offensichtlich liegen in dieser Alterskategorie die technischen Nutzungbarrieren zu hoch. Immerhin können sich aber 34 Prozent der Papierbuchleser vorstellen, zukünftig digitale Bücher zu lesen. Wenn das keine Zukunftsperspektive mit Potenzial ist.
Die steigende Akzeptanz von eBooks hat aktuell auch den eReader nach vorne gebracht. So sind in 2014 etwa 1,2 Millionen E-Reader verkauft worden. Damit konnte sich dieses Lesegerät als eigene Kategorie etablieren. Sie konkurriert aber nach wie vor mit Smartphone, Tablets und PC. Ein durchaus noch offenes Rennen.

Dieter Buchholtz

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  • 31
    Der Blick auf den Büchermarkt zeigt, wie hart im E-Book-Ring gekämpft wird. Im dritten Quartal 2014 lag der Marktanteil der Tolino-Allianz bei 45 Prozent. Dagegen erreichte Amazon nur 39 Prozent. Ein Tolino-Reader von eBook.de kann bald Ihnen gehören. Machen Sie mit beim neuen rantlos-Preisrätsel. Eine große Chance für eine neue…
    Tags: können, lesen, prozent, tolino, ereader, ebooks, so, id="attachment, width, caption
  • 30
    Eine gute Freundin bekundete in einem Telefonat, sie würde sich endlich wieder einmal Zeit für ein gutes Buch nehmen. Ich verbat mir die Frage, an welches sie denken würde. Angesichts der Bestsellerlisten kann einem schon die Idee kommen, es dort nicht mehr zu finden - das "gute Buch".
    Tags: buch, man, mehr, so, prozent, schon, lesen, noch, können, ebook




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