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Musik und Bücher

Die Hebel der Macht

„L´etat c`est moi“ statuierte einst der französische Sonnenkönig, „der Staat bin ich“. Heute gewinnt der politisch bewusste Bürger zunehmend den Eindruck, dass die politischen Parteien in unserem Staat alles durchdringen nach dem Motto: „Der Staat sind wir“. Dabei sagt unser Grundgesetz zu den Aufgaben der Parteien in Artikel 21 nur: „Die Parteien wirken an der Willensbildung des Volkes mit“. Die Wirklichkeit sieht anders aus. Von Arnim belegt das in seinem neuesten Buch eindrücklich.


Mit Horst im Glück

Ich, Gabi König, habe mich entschieden. Meine Jahre als Buchhändlerin sind vorbei. Endlich in Rente –jetzt segle ich mit Horst in ruhigeren Gewässern. Zeit zum Leben, Zeit für Urlaub, Zeit für unsere erste Kreuzfahrt! Und dann? Vielleicht sollte ich Yoga machen, studieren oder mit Horst ins Fitnessstudio gehen.


Und jetzt lass uns tanzen

Beinahe wären sie einander nie begegnet: Er, für den nur die Freiheit zählt, und sie, die ausnahmslos allen Regeln folgt. Doch dann verlieren beide ihre langjährigen Ehepartner. An diesem Wendepunkt in ihrem Leben treffen Marguerite und Marcel aufeinander und wagen sie es auch, noch einmal zu lieben?


Das Floß der Medusa

18. Juli 1816: Vor der Westküste von Afrika entdeckt der Kapitän der Argus ein etwa zwanzig Meter langes Floß. Was er darauf sieht, lässt ihm das Blut in den Adern gefrieren: hohle Augen, ausgedörrte Lippen, Haare, starr vor Salz, verbrannte Haut voller Wunden und Blasen … Die ausgemergelten, nackten Gestalten sind die letzten 15 von ursprünglich 147 Menschen, die nach dem Untergang der Fregatte Medusa zwei Wochen auf offener See überlebt haben.


Kein Fleckenwasser für Leoparden

Anfang der Neunziger Jahre bricht der junge nigerianische Betriebswirt Okoro Osazuwa von Lagos mit einem Touristenvisum und der Hoffnung auf, im fremden Land ein Studium absolvieren zu können. Aus allen Wolken fällt er, als er erfährt, dass er mit diesem Visum nur Asyl beantragen kann.


7. April 1977: Auftakt zum RAF-Terrorjahr

Seit drei Jahren sitzen Baader, Ensslin und Raspe, Dreierkopf der ersten RAF-Generation, in Stammheim ein. Seit Sommer 1976 plant die zweite RAF-Generation um die untergetauchten Verena Becker und Baaders Ex-Anwalt, Siegfried Haag, in einem palästinensischen Terrorlager die Befreiung von Baader und Co. – Code-Wort: „Big Raushole“. Und mit der Ermordung von Generalbundesanwalt Buback am 7. April 1977 eröffnen sie vor 40 Jahren das Terrorjahr.


Die Frau nebenan

Hortensia und Marion sind Nachbarinnen. Eine ist schwarz, eine weiß. Beide blicken auf beeindruckende Karrieren zurück. Beide sind seit kurzem Witwe. Ihre gegenseitige Abneigung pflegen sie mit so viel Eifer, dass man ihnen die achtzig Jahre nicht anmerkt. Aber was wissen sie wirklich voneinander?


Video

The Beatles waren eine britische Beatband und später auch Rockband in den 196oer Jahren. Ihre erste Single Love Me Do erschien 1962. Den weltweiten Durchbruch schaffte die Gruppe im Jahr 1963 mit der Single I Want to Hold Your Hand. Den Höhepunkt ihrer Karriere erreichten die Beatles zwischen 1964 und 1968, als sie zeitweise in fast allen Ländern die Hitparaden anführten.


Der ausgestopfte Barbar

Der ungarische Autor Gergely Péterfy ist auf Deutsch erstaunlich unbekannt – nur sein kurzer Roman «Baggersee» wurde 2008 ein wenig beachtet. Der opulente und erschreckend aktuelle Roman «Der ausgestopfte Barbar», der nun im Wiener Nischen-Verlag erschienen ist, wird hoffentlich kein literarischer Eckensteher bleiben. Erzählt werden die Lebensgeschichten und die Freundschaft von Angelo Soliman, dem gelehrten Wiener «Hofmohren», und dem adeligen ungarischen Schriftsteller Ferenc Kazinczy.


Unter Briten

Was ist eigentlich mit den Briten los? Um diese Frage zu beantworten, ist Christoph Scheuermann kreuz und quer über die Insel gereist, von Südengland bis in die schottischen Highlands. Er besucht Menschen und Orte, die den Blick freigeben auf die merkwürdigen und manchmal unbegreiflichen Seiten Großbritanniens. Sein Buch ist eine Sympathiebekundung an ein schräges, bisweilen melancholisches Volk, das man trotz – oder wegen – seiner Skurrilität einfach lieben muss.