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Musik und Bücher

7. April 1977: Auftakt zum RAF-Terrorjahr

Seit drei Jahren sitzen Baader, Ensslin und Raspe, Dreierkopf der ersten RAF-Generation, in Stammheim ein. Seit Sommer 1976 plant die zweite RAF-Generation um die untergetauchten Verena Becker und Baaders Ex-Anwalt, Siegfried Haag, in einem palästinensischen Terrorlager die Befreiung von Baader und Co. – Code-Wort: „Big Raushole“. Und mit der Ermordung von Generalbundesanwalt Buback am 7. April 1977 eröffnen sie vor 40 Jahren das Terrorjahr.


Die Frau nebenan

Hortensia und Marion sind Nachbarinnen. Eine ist schwarz, eine weiß. Beide blicken auf beeindruckende Karrieren zurück. Beide sind seit kurzem Witwe. Ihre gegenseitige Abneigung pflegen sie mit so viel Eifer, dass man ihnen die achtzig Jahre nicht anmerkt. Aber was wissen sie wirklich voneinander?


Video

The Beatles waren eine britische Beatband und später auch Rockband in den 196oer Jahren. Ihre erste Single Love Me Do erschien 1962. Den weltweiten Durchbruch schaffte die Gruppe im Jahr 1963 mit der Single I Want to Hold Your Hand. Den Höhepunkt ihrer Karriere erreichten die Beatles zwischen 1964 und 1968, als sie zeitweise in fast allen Ländern die Hitparaden anführten.


Der ausgestopfte Barbar

Der ungarische Autor Gergely Péterfy ist auf Deutsch erstaunlich unbekannt – nur sein kurzer Roman «Baggersee» wurde 2008 ein wenig beachtet. Der opulente und erschreckend aktuelle Roman «Der ausgestopfte Barbar», der nun im Wiener Nischen-Verlag erschienen ist, wird hoffentlich kein literarischer Eckensteher bleiben. Erzählt werden die Lebensgeschichten und die Freundschaft von Angelo Soliman, dem gelehrten Wiener «Hofmohren», und dem adeligen ungarischen Schriftsteller Ferenc Kazinczy.


Unter Briten

Was ist eigentlich mit den Briten los? Um diese Frage zu beantworten, ist Christoph Scheuermann kreuz und quer über die Insel gereist, von Südengland bis in die schottischen Highlands. Er besucht Menschen und Orte, die den Blick freigeben auf die merkwürdigen und manchmal unbegreiflichen Seiten Großbritanniens. Sein Buch ist eine Sympathiebekundung an ein schräges, bisweilen melancholisches Volk, das man trotz – oder wegen – seiner Skurrilität einfach lieben muss.


Liebe statt Furcht

Flor Namdar verbringt eine unbeschwerte, privilegierte Kindheit in ihrer Heimat Iran. Doch als junges Mädchen gerät sie in die Wirren der Islamischen Revolution. Sie verliert ihre gesellschaftliche Stellung, ihre Freiheit und schließlich ihren muslimischen Glauben. Um einer lebensgefährlichen Situation zu entkommen, flüchtet sie sich in eine unglückliche Ehe. In tiefer Verzweiflung beschließt sie, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Doch Gott hat andere Pläne. Am Tiefpunkt ihres Lebens begegnet Flor Jesus. Und diese Begegnung verändert alles.


Die Kriegskinder brechen ihr Schweigen

Noch nie hat es in Deutschland eine Generation gegeben, der es so gut ging wie den heute 60- bis 75jährigen. Doch man weiß wenig über sie, man redet nicht über sie – eine unauffällige Generation. Jetzt beginnen sie zu reden, nach langen Jahren des Schweigens.


Oskar Schindler – Schindler´s List

Spielbergs Film kam vor über 20 Jahren in die Kinos. Zahlreiche Biographien und Dokumentation erschienen seither. Werner Schneider hat im Siegburger Bernstein-Verlag ein kompaktes Büchlein vorgelegt, in welchem er den Film vor dem Hintergrund der historischen Realität und der persönlichen Motivationslage Spielbergs analysiert.


Raumpatrouille

Matthias Brandt, Kanzlersohn und Schauspieler, inzwischen einer der meist beachteten im deutschen Fernsehen, hat sein erstes Buch vorgelegt. Den Erzählband „Raumpatrouille“. Mit 14 sensibel getexteten Geschichten taucht er ein in die Zeit seiner Kindheit während der Kanzlerschaft seines Vaters, Realität und Fiktionen in der Rückschau vermischend.


Jonathan Safran Foer: „Hier bin ich“

Wie können wir all die Rollen, die wir zu spielen haben, glaubhaft unter einen Hut bekommen? Wie gleichzeitig Sohn, Vater und Ehemann sein? Oder Mutter, Ehefrau und Geliebte? Erwachsener und Kind? Oder gar Amerikaner und Jude? Wie können wir wir selbst sein, wenn unser Leben doch so eng mit allen anderen verbunden ist?