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Sinnliche Annäherung

Visuelles Zwiegespräch als Quelle

Kunst im direkten Dialog mit Venedig. Die Illustratorin Miriam Tschubel hat sich auf die Unmittelbarkeit des visuellen Ereignisses eingelassen. Herausgekommen sind farbenfroheA_05_Mai Momente aus einer mitreißenden Stadt.
Miriam Tschubel ist ausgebildete Illustratorin. An Venedig fasziniert sie das ständig wechselnde Zusammenspiel der Elemente. Luft, Wasser und Licht treffen auf besondere Weise auf die die alten Gemäuer. Diese einzigartige Mixtur spricht alle Sinne an.
Venedig ist auf eine ganz besondere Art sinnlich. So erlebt jeder Besucher ihre überwältigende Schönheit, aber auch ihre Schattenseiten.

Es sind die Momente des Wiedererkennens

Tschubels farbige Illustrationen mit Aquarellfarben, Tempera, Ölstift oder Tusche entstanden vor Ort, also im direkten visuellen Zwiegespräch mit Aspekten dieser facettenreichen Stadt. Ihre Werke transportieren einige der vielen Gesichter von Venedig.
Was fesselt die Künstlerin plötzlich an ein Motiv? „Beim Schlendern durch die Stadt ist er plötzlich da, ganz unmittelbar. Immer wieder woanders. Es ist der Moment des Wiedererkennens und Wiedererlebens eines tiefen Gefühls der Verbundenheit mit dieser Stadt – mit allen Sinnen. Es ist ein Kindheitsgefühl, eine Art Heimatgefühl, das sich mit dem Moment vor Ort in der Gegenwart in mir verbindet.” Ohne diese tiefe emotionale Verbundenheit wären wohl die künstlerischen Umsetzungen der Venedig-Motive nicht denkbar.

A_01_JanuarInnere Abbildungen jetzt im Vordergrund

Neben solchen Reise-Impressionen liegen die gestalterischen Schwerpunkte der Kölner Künstlerin beim Aktzeichnen und Selbstporträt. Nach eigenen Aussagen kreierte sie „in den letzten Jahren vorwiegend Bilder mit inneren Abbildungen des eigenen Erlebten.“
Die Nähe zu Italien wird deutlich durch ihre Studienzeiten. So wurde sie  von 1995 bis 1998 am Castello Sforzesco in Mailand zur Illustratorin ausgebildet. Zeitgleich und ebenfalls in Mailand erfolgte 1996-97 das Studium der Malerei an der Accademia di Belle arti di Brera. Sie war anschließend von 1998 bis 2006 als Illustratorin vorwiegend von Kinderbüchern tätig. Dazu kamen Aufträge als Trickfilmzeichnerin und als Background artist. Seit 2006 ist Miriam Tschubel frei künstlerisch tätig.


Jagd nach dem Geheimnis dieser Stadt

rantlos.de fragte den Hobbyfotografen Klaus Tschubel, was ihn immer wieder neu beim Fotografieren in Venedig begeistert? “Kurz gesagt: Das Drücken auf den Auslöseknopf der Kamera,Gondel wenn ich meine, das `richtige´Motiv erwischt zu haben.
Sehr oft schon bin ich in Venedig gewesen. Obwohl ich dadurch mit allen Facetten der Stadt vertraut bin, fasziniert sie mich jedes mal wieder aufs Neue. Es wundert also nicht, dass ich beim Bummeln durch die Stadt die Kamera immer griffbereit habe.

Das Ganze in jedem Foto

Bei mir entstand dabei immer der Wunsch, alle möglichen Teilaspekte festzuhalten. Das ist wie ein Zwang, um sie später daheim zu einem Ganzen zusammenzufügen. Erst in der ruhigen Betrachtung zu Hause am Laptop merke ich, dass jedes Foto eigentlich schon das Ganze enthält.
Unabhängig vom Wetter strahlt Venedig für mich immer wieder perfekte Harmonie aus. Das reicht von der gebrochenen Spiegelung der Gebäude im Wasser bis zur korrodierten Skulptur in den Giardini bei Sankt Helena.

Versuch einer Annäherung

Und wenn ich durch meine fotografische Ausbeute klicke, dann kommt mir immer wieder Marko Pogacni`s Buch “Geheimnis Venedig – Modell einer vollkommenen Stadt“ in den Sinn. Darin geht der Autor auf besondere Weise dem Faszinosum der Stadt nach.
Meine Fotos sind der Versuch, sich immer wieder dieser herrlichen Ausstrahlung der Stadt anzunähern. Einen Einblick in meine kleine Fotoauswahl finden Sie hier inmitten der Illustrationen meiner Tochter Miriam.“

 bu

 

Zum Thema Venedig auch in rantlos.de: Sackt Venedig ab? und Mein Venedig – Erinnerungen

Weitere Illustrationen und Fotos von Miriam und Klaus Tschubel finden Sie in der Bildstrecke Venedig

Venedig


 

 




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