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Kultur und Unterhaltung

Der Mythos Richard Löwenherz

Richard Löwenherz – ohne Zweifel eine der schillerndsten Gestalten des Mittelalters. Die Figur regte allein zu 80 Kinofilmen an. Im Historischen Museum der Pfalz von Speyer widmet sich jetzt erstmals eine Ausstellung dem fast schon märchenhaft verklärten König von England. Und darin wird kräftig an dem scheinbar untadeligen Image gekratzt. Der Besuch sollte ein Muss sein für alle Freunde des Mittelalters.


Die Spur der geraubten Bilder

Gemeinsame Ausstellungen mit getrennten Inhalten: Die Bundeskunsthalle in Bonn und das Kunstmuseum Bern zeigen erstmals öffentlich Werke der „Sammlung Gurlitt“. Jene Arbeiten also, die vor ein paar Jahren bei dem Münchener Kunsthändler Cornelius Gurlitt beschlagnahmt und von diesem später dem Berner Museum vermacht worden waren. Die auch textlich gut aufbereitete (vor allem Bonner) Schau ist zugleich ein Lehrbeispiel für die nationalsozialistische Kulturpolitik.


Gerettet in letzter Minute

Frankreich nach der militärischen Niederlage 1940. Vor allem im Süden des Landes versuchen tausende Menschen, die von den Nazis verfolgt werden, nach Spanien und Portugal zu fliehen. Die meisten aus Deutschland und Österreich, Juden und Nichtjuden, Aber auch aus anderen mitteleuropäischen Ländern. Der österreichische Autor und Journalist Herbert Lackner hat deren Schicksale nachgezeichnet. Ein spannendes Lese- und Lernbuch.


Glücksfall Maria Theresia

„Liebe auf den ersten Blick?“ Unnötig zu betonen, dass Liebesgott Amor zuweilen auch Fürstenhäuser im Visier hat. Wobei sein spitzer Pfeil imstande ist, selbst dicke Schlossfassaden zu durchdringen. Warum also sollte die blutjunge Habsburger Prinzessin Maria Theresia davon verschont bleiben? Die Pfeilspitze trifft sie unerwartet mitten ins Herz bei einem Besuch des Hauses Lothringen in der habsburgischen Metropole Wien. Kaum hat sie den jungen lothringischen Prinzen Franz Stephan erblickt, und schon ist es um sie geschehen – spätere Heirat inbegriffen.


Schon gewusst, dass…….

Birgit Schrowange ergraut ist? Daniela Katzenberger „Promi Shopping Queen“ ist? Günther Klum schon wieder verlassen wurde? Sarah Lombardi wieder Single ist?


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Zur Eröffnung liest Dr. Aide Rehbaum ein Kapitel aus ihrem Roman „Äthiopischer Brokat“  


Suche nach Gerechtigkeit in Absurdistan

Suche nach Gerechtigkeit gibt es so lange schon, wie die Menschheit existiert. Doch meistens endete ein Martyrium in einem neuen – in Blutvergießen und Terror. Der deutsch-schwedische Schriftsteller Peter Weiss hat das am Anfang der 60-er Jahre mit seinem Revolutionsstück „Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats…“ thematisiert. Am 14. September ist Premiere in der „Brotfabrik“ in Bonn-Beuel. Gespielt von Schauspiel-Schülern der Alanus Hochschule in Alfter unter der Regie von Michael Barfuß.


Anne Chaplet, In tiefen Schluchten

In der wilden, elementaren Landschaft des Vivarais am Fuße der Cevennen wohnen Rebellen und Eigenbrötler, Aussteiger und Propheten. Und seit einigen Jahren auch Tori Godon, ehemalige Anwältin, 42 Jahre alt, frisch verwitwet und auf der Suche nach einer neuen Aufgabe.


„Katzen-angeln“

Mit der Verschmelzung von Sprachen erweitert sich nicht nur unser aller Wortschatz, sondern auch unser Denken. Viele deutsche Wörter und Ausdrücke stammen direkt aus dem Englischen oder aus anderen Sprachen und wir lernen dadurch wie sich andere Kulturen ausdrücken und für welche Begriffe sie Wörter entwickelt haben, für die wir noch keine hatten.


Äthiopischer Brokat

1948. Nur weil ihre Freundin schwanger wird, bekommt das arme Nachkriegskind Elise die Chance, an deren Stelle als eines der ersten Au-pair-Mädchen nach England zu gehen. Jahre später belegt sie Designerkurse und verdient sich als Hilfs-Krankenschwester in London ihr Aufenthaltsvisum. Die Freizeit genießt sie oft mit einer Gruppe äthiopischer Studenten. Durch die Heirat mit Melese, einem dieser Studenten, darf sie endlich Fashion-Design studieren. Elise folgt ihrem Mann nach Äthiopien.