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Gesellschaftsfähige Geisteskrankheit

Samatha heißt „sie“ und drängt ihn ( Theodore Twombly) zu einem Blinddate. Dieses läuft auch gut, bis er nach seiner Absicht, eine dauerhafte Beziehung führen zu wollen, gefragt wird. Mit seiner zögernden Antwort ist das Date damit beendet. Ob Samantha dieses so beabsichtigt hat..?

HER - der FilmMan könnte es vermuten, denn sie ist keine „sie“, sondern ein elektronisches Betriebssystem, dass sich der gerade in einer Trennung lebende Theodore Twombly, für seinen Rechner gekauft hat. Sein Geld verdient er damit, Liebesbriefe für andere zu schreiben.  Nun hat er in seiner einsamen Schreibstube ein Gegenüber. Dieses interaktive und selbstlernende Betriebssystem sellt sich als “ Samatha“ vor  und agiert wie ein Wesen aus Fleisch und Blut, lernt Emotionen und versucht auch, Liebe zu ergründen. 

Es kommt wie es kommen muß: Theodore verliebt sich in Samamtha! Ist das nun Orson-Wells-Revial, inzwischen normal gewordener Alltag, Sience Fiction oder eine schwarze Kömödie…? Ich möchte es hier nicht verraten. Ein reale Frau taucht dann doch noch im Leben des Briefeschreibers auf. Diese gesteht ihm, sie führe auch eine Beziehung zu einem Betriebssystem, nach der Trennung von ihrem Mann.

Samatha führt im Urlaub eine Zweitbeziehung mit einem anderssprachigen Betriebssystem – Eifersucht keimt auf. Dann kommt das, was wir alle kennen: ein Softwareupdate – und nichts geht mehr. Panik breitet sich bei unserem Protagonisten aus. Skuril, still, romantisch, emotionell – eigentlich trifft auf diesen, mit einem Oscar und Golden Globe Award bedachten, Film, alles zu. Ist Liebe nur eine gesellschaftsfähige Geisteskrankheit?

Vielleicht lassen Sie sich darauf ein…

Her (2013) USA/126 Minuten
Regie/Drehbuch: Spike Jonze

Besetzung

Paul Pawlowski (pp)

Der Trailer zum Film




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