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Rush – Alles für den Sieg

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Chris Hemsworth (li) alias James Hunt und Daniel Brühl (re) alias Nikki Lauda

Rush – Alles für den Sieg (englischer Originaltitel: Rush) ist eine britisch-deutsche Koproduktion und die Verfilmung der realen Rivalität der Formel 1-Legenden James Hunt und Niki Lauda. Regie führte Oscar-Preisträger Ron Howard. Die Hauptrollen spielen Chris Hemsworth als James Hunt, Daniel Brühl als Niki Lauda sowie Olivia Wilde und Alexandra Maria Lara als deren Partnerinnen.

Als der Brite James Hunt in den 1970er Jahren erstmals auf seinen österreichischen Konkurrenten Niki Lauda trifft, kollidieren nicht nur zwei überdurchschnittlich talentierte Rennfahrer, sondern auch zwei grundverschiedene Persönlichkeiten. Hunt ist verstört von Laudas rücksichtslosem, zielorientiertem Auftreten, Lauda entnervt von Hunts maßlosem Playboy-Leben. Als beide 1976 um die Formel-1-WM kämpfen und Lauda dabei fast sein Leben verliert, lernen sich die erbitterten Konkurrenten zu respektieren.

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James Hunt (Chris Hemsworth), der Playboy

Rush schildert die teilweise dramatischen Ereignisse der Formel-1 Saison 1976. Titelverteidiger Niki Lauda auf Ferrari sowie James Hunt auf McLaren sind von ihren Teams auf den Gewinn der Weltmeisterschaft angesetzt. Die Kontrahenten zeigen höchst unterschiedliche Charakterzüge: Hunt ist ein Lebemann mit Playboy-Attitüde, Lauda hingegen ein technikbegabter Perfektionist. Nachdem Lauda zunächst die WM-Wertung dominiert, kommt es beim Großen Preis von Deutschland auf der Nürburgring- Nordschleife zur Katastrophe, als Lauda einen schweren Unfall erleidet. Trotz lebensgefährlicher Verletzungen versäumt Lauda lediglich zwei Rennen und greift ab Monza wieder in das WM-Geschehen ein. Am Ende der Saison wird Hunt mit einem Vorsprung von lediglich einem Punkt vor Lauda Weltmeister.

Hintergrund

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Nikki Lauda ( Daniel Brühl)

Trotz größtenteils realistischer Darstellung handelt es sich bei Rush um einen Spielfilm und nicht um eine Dokumentation. Der Film impliziert ein Verhältnis zwischen Hunt und Lauda, das abgesehen von sportlicher Rivalität auch von Missgunst und Geringschätzung geprägt ist. In Wirklichkeit waren die beiden Piloten befreundet. Wie Lauda bis heute betont, war Hunt der einzige, von dem er es akzeptierte, geschlagen zu werden. Im Gegensatz zu Sylvester Stallone mit seinen Motorspektakel “Driven”, 2001, der zum PS-Rohrkrepierer wurde, gelang Regisseur Ron Howard („Apollo 13“, „A Beautiful Mind“) in dem auf wahren Begebenheiten beruhenden Formel-1-Drama „Rush – Alles für den Sieg“ ein herausragender Spielfim. In Zusammenarbeit mit dem renommierten und für seine Akribie bekannten „Die Queen“-Drehbuchautor Peter Morgan („Frost/Nixon“, „Hereafter“) legt er ein realistisches, handwerklich perfektes und nuancenreiches Charakterdrama über das erbitterte Duell zwischen den Toppiloten Niki Lauda und James Hunt um die Weltmeisterschaft 1976  vor: ein begeisternder Sportfilm und nahezu perfekte Unterhaltung.

 

  • Kinostart
  • 3.Oktober 2013 (2 Std. 3 Min.)
  • Regie
    Ron Howard
  • Mit
    Chris Hemsworth, Daniel Brühl, Olivia Wilde, mehr
  • Genre
    Drama
  • Nationalität
    USA, Deutschland, Großbritannien

Sepp Spiegl




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