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Der 90. Geburtstag – leider ohne Loriot

Auch zwei Jahre nach seinem Tod und zu seinem 90. Geburtstag macht Loriot die Nachwelt noch einmal glücklich. Seine Tochter Susanne von Bülow hat das Buch „Loriot-Spätlese“ herausgebracht, das erste Loriot-Buch mitloriot unveröffentlichten Zeichnungen seit 30 Jahren.

Deutschlands berühmtester Humorist und Karikaturist darf jetzt noch einmal neu entdeckt werden. Über 400 unveröffentlichte Zeichnungen aus dem Nachlass, die bislang unbekannt waren, frühe Bildergeschichten, Zeichnungen für Freunde und Bekannte und nie gesehene Möpse. Loriot hat immer unter Schlaflosigkeit gelitten. Sein Geist war einfach zu wach.  „Er konnnte seinen hellen Geist nicht einfach ausknipsen“, heißt es in dem neuen Buch „Loriot-Spätlese“. Und so begann er, in der Nacht zu zeichnen. „Nachtschattengewächse“ hat er die Werke genannt, die dabei entstanden. Sie zeigen einen Loriot, wie man ihn nie zuvor gesehen hat. Einen etwas dunkleren, einen, der Fantasien zeigt, losgelöst vom gezeichneten Witz. Die lustigen Männchen mit der Knollennase geraten dabei immer weiter in den Hintergrund und sind, falls überhaupt vorhanden, auf den Bildern oft nicht viel mehr als eine Signatur, der Nachweis, dass es sich – allem Anschein zum Trotz – tatsächlich um einen Loriot handelt. Auch ein Hitler mit Knollennase ist dabei.

„Ein Leben ohne Loriot ist möglich, aber nicht sinnvoll“, schrieb die ZEIT.

 Das Buch „Spätlese“ ist ein „sinnvolles“ Weihnachtsgeschenk für alle Loriot-Liebhaber!

 Susanne von Bülow

Loriot-Hitler„Spätlese“

Diogenes-Verlag

ISBN 978-3-257-02121-9

Preis: 39,90 €

Ursa Kaumans




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