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Total normal

familie

Eine “normale” Familie?

Diese gewachsene Wertegemeinschaft und der daraus entspringende gesunde Menschenverstand sagen: Familien bestehen in der Regel aus einem Ehepaar, nämlich Frau und Mann, und deren leiblichen Kindern, vielleicht noch adoptierten Kindern, die den leiblichen gleichgestellt sind. Im Ausnahmefall nur sind Familien unvollständig. Ein Elternteil fehlt, warum auch immer. Im Ausnahmefall ist Familie eventuell auch eine Patchwork-Familie. Menschen sind in der Regel heterosexuell. In der Ausnahme sind sie homosexuell. Die Bürger ernähren sich in der Regel von der eigenen Arbeit. Im Ausnahmefall nehmen sie den Sozialstaat in Anspruch. Europäer sind in der Regel Weiße. Im Ausnahmefall sind Europäer andersfarbig. Genuine Europäer sind in Mitteleuropa im Regelfall christlich orientiert, bekennend oder auch nur verwässert. Im Ausnahmefall sind Mitteleuropäer am Islam orientiert. Recht geht bei uns in der Regel vor Gnade, und nur ausnahmsweise geht Gnade vor Recht. Für die Ausnahmen muss das wohl erworbene Gut der Toleranz gelten.

Aber sollen die Ausnahmen unsere Regeln erst dominieren und dann abschaffen dürfen? Gut gesettelte Mainstreamer verfolgen genau dieses Ziel. Nivellierung aller Orten. Foul is fair and fair is foul – alles egal, alles gleich?

Normen schaffen friedliches Zusammenleben

orgkrimiNormalität im soziologischen Verständnis ist das Selbstverständliche in einer gewachsenen Gesellschaft, das nicht mehr erklärt und über das nicht mehr entschieden werden muss. Sie betrifft soziale Normen und konkrete Verhaltensweisen von Menschen, die durch Erziehung und Sozialisation tradiert ist. Normalität gewährleistet Sicherheit zwischen den Menschen in unserem Staat. Bricht man solche Grundverständnisse rabiat auf, sind Unsicherheit des Individuums und Orientierungslosigkeit der die Ausnahmen tolerierenden Gesamtgesellschaft die Folge. Daraus resultieren Konflikte und (zusätzlich) wachsende Kriminalität. In Brennpunkten deutscher Großstädte hat diese Entwicklung bereits Platz gegriffen. Einwanderer, die unsere Werte eben nicht „mit der Muttermilch aufgesogen“ haben, setzen Ihre mitgebrachten Werte, welche sie durch Erziehung und Sozialisation in einem anderen Kulturkreis verinnerlicht haben, gegen die Werte der Stammbevölkerung, die das wiederum ab einer bestimmten Schwelle nicht ertragen kann. Und Gutmenschen vom Stamm der 68-er lehren uns Mores, dass wir solches nicht nur tolerieren, sondern es darüber hinaus als neuen Standard einer multikulturellen Gesellschaft anzusehen hätten. Sie sind bereit, den Konsens der bisherigen Werte über Bord zu werfen. Diesen Standpunkt können sie leicht vertreten, weil sie mit den Brüchen in der Nachbarschaft in der Regel nicht oder nur wenig persönlich konfrontiert werden, weil sie ihre Kinder anderenorts auf „gute“ Schulen schicken und das Geld im übrigen immer vom Konto kommt.

Tolerant bis zur Selbstaufgabe

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Afrikanische Flüchtlinge in der St.Pauli Kirche in Hamburg

Wer die Zahlen der Moslems in Deutschland erhöhen will, nimmt eine zunehmende Gefährdung unseres inneren Friedens in Kauf“. Helmut Schmidt, unverdächtig jedweder Fremdenfeindlichkeit, sagt solches in seinem Buch „Außer Dienst“ im Jahr 2008. Die Entwicklung ist seither nicht stehen geblieben. Afrikanische Flüchtlinge, die sich seit Wochen illegal in Hamburg aufhalten, im sogenannten „Kirchenasyl“ leben und den Behörden die Preisgabe ihrer Identität verweigern, verlangen jetzt unter Missachtung der bei uns geltenden Gesetze ultimativ eine Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung. Anderenfalls werde „die Stadt jede Nacht auf den Kopf gestellt“, lassen sie erklären und werden dabei vom linksradikalen Mob noch unterstützt. Und wir nehmen das unter Verleugnung unserer Werte- und Gesetzesordnung hin? Total Normal ?

Destabilisierung der Gesellschaft

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Manfred Kleine-Hartlage

Regeln, Normen und Begriffe von Normalität sind die Grundlage geordneten und friedlichen menschlichen Zusammenlebens. Sie schließen das Abweichende nicht etwa aus, sondern stellen überhaupt erst den Rahmen bereit, innerhalb dessen Toleranz möglich ist. Eine stabile Gesellschaft kann sich Toleranz für das Abweichende leisten, eine gefährdete nicht“. Der Politologe Manfred Kleine-Hartlage stellt das in seiner Analyse „Die liberale Gesellschaft und ihr Ende“ (Verlag Antaios, 2013) zutreffend fest. „Eine Toleranz, um deretwillen ihre Verfechter auch offensichtliche Gefährdungen des gesellschaftlichen Friedens in Kauf zu nehmen bereit sind; die ohne erkennbare Grenzen immer weiter und weiter getrieben wird; die umso penetranter eingefordert wird, je mehr sie ohnehin schon strapaziert ist;… die bestimmte Gruppen von der Pflicht zur Rücksichtnahme entbindet und zu jeder erdenklichen Unverfrorenheit auf Kosten der Gesellschaft ermutigt,…eine solche Toleranz zerstört mit der Stabilität der Gesellschaft zugleich ihre eigenen Voraussetzungen“, resümiert Kleine-Hartlage weiter. Sind wir intolerant, wenn wir uns als „Normale“ nicht jede Dreistigkeit von Minderheiten gefallen lassen ? Sind wir intolerant, wenn wir uns nicht jeder Forderung von Vertretern solcher Ideologien widerstandslos beugen, die ihre Partikularinteressen über das Gesamtgemeinwohl der mehrheitlichen Wertegemeinschaft stellen und den darin verkapselten Egoismus selbstherrlich zum Mainstream erheben? Müssen wir das „Wir“ endlos hinter das „Ihr“ zurückstellen?

Oder haben wir nicht doch das Recht normal zu sein. Das Recht diese Normalität zu bewahren, um den inneren Frieden in unserem Staat aufrecht zu erhalten. Das wäre doch einfach nur total normal.

Dietrich Kantel




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