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Jogging-Point

Scheinheilige Weggucker

Autor Dietrich Kantel

Große Aufmerksamkeit findet die seit Jahren exekutierte Abschlachtung von Christen und Ausrottung der nah-/ mittelöstlichen christlichen Kultur in unserem Land nicht. Insbesondere die populistischen Führer von katholischer wie evangelischer Kirche in Deutschland reüssieren auf diesem Feld des Schweigens. Das ist kaum zu glauben. Handelt es sich bei dieser Region doch immerhin um die Gebiete und Gemeinden der frühesten christlichen Kirchen überhaupt. Lange vor der Erfindung des Islam.

Die christlichen Kirchenführer in Deutschland scheinen Wichtigeres im Sinn zu haben als sich um Fragen des Glaubens zu kümmern oder sich um die Not christlicher Schwestern und Brüder in Zeiten der Verfolgung durch muslimische Eiferer und Terroristen zu sorgen.

Licht aus, Kreuz ab, Gender marsch

Für einen Kardinal Woelki ist es offenbar wichtiger, den Kölner Dom zu verdunkeln, wenn – ihm persönlich unliebsame – politische Demonstranten in die Domstadt strömen. Der unvergleichlichen evangelischen Ex-Bischöfin Käßmann ist Gender-Mainstreaming das Erste Gebot und vor allem wichtig, dass in öffentlichen Toiletten eine Tür ausreicht für „alle Geschlechter“. Kardinal Marx übt sich derweil als Marxist und fordert höhere Vermögens- und Erbschaftssteuern „um der Gerechtigkeit Willen“. Wohlwissend, dass sich kein Politiker trauen wird, auch das immense Vermögen der katholischen Kirche anzugreifen. Und dann ist da noch der oberste Chef der EKD, Bischof Bedford-Strohm. Diesem Kirchenmann war es jüngst beim Besuch des Tempelbergs in Jerusalem vor allem wichtig, im Tandem mit seinem katholischen Kollegen Marx, „aus Respekt“ vor den muslimischen „Brüdern“ das christliche Brustkreuz zu verbergen. Respekt? Oder eher Feigheit? Unterwürfigkeit? Selbstverleugnung? Duckmäuser? Kapitulation?

Tote Lämmer und das Schweigen der Hirten

Die ältesten christlichen Staaten vor der gewaltsamen Ausbreitung des Islam mit Feuer und Schwert waren Ägypten, Äthiopien, Georgien, Armenien. Bedeutende christliche Populationen wiesen seit je her und bis vor wenigen Jahren auch die Regionen des heutigen Irak und Syrien auf. Dort liegen mithin auch Wurzeln unserer christlich geprägten abendländischen Kultur. Von all dem ist nicht mehr viel geblieben. Christen wurden und werden vertrieben, unterdrückt, versklavt, abgeschlachtet. Ihre Kirchen und Kulturdenkmäler werden zerstört. Und jetzt werden auch die verschiedenen Christen in Ägypten, zumeist Kopten, zusammen jedoch noch knapp 15% der Bevölkerung, zunehmend drangsaliert oder von muslimischen Selbstmord-Terroristen getötet.

Und: ist etwas zu hören von Käßmann, Woelki und Konsorten? Fehlanzeige. Parallel begrüßten sie jedoch unisono die hunderttausende muslimische (Jung)Männer, die 2015/2016 als vermeintliche Flüchtlinge nach Deutschland strömten. Für die verfolgten christlichen Brüder und Schwestern, die also wirkliche Flüchtlinge wären, sich aber mangels Geld keine Schlepper leisten können, zeigen die christlichen Kirchfürsten in Deutschland kein Herz. Und auch keine Initiative. Warum verlangen und initiieren sie z.B. keine Luftbrücke für diese wirklich Verfolgten?

Volle Absicht ?

Angesichts dieses Wegschauens und Totschweigens muss man sich auch mit einem Gedanken des Journalisten und freien Autors Alexander Wendt befassen. Dieser formulierte jetzt markant im Blog des Publizisten Nikolaus Steinöfel:
„Mann kommt nicht umhin, im Schweigen der einschlägigen Bischöfe und Kardinäle zur Vernichtung des Minderheitschristentums in den muslimischen Ländern eine volle Absicht zu sehen. Es scheint sie zu erleichtern, dass der alte Teil ihrer Religion endlich abgehauen wird. Und dass Kopten, syrisch-orthodoxe und andere Altchristen hier in größeren Mengen auftauchen, allesamt Gläubige, die sich der Ökumene mit dem Islam ….. nur verweigern würden. Da sei Käßmann vor.“

Damit der naive Traum von Multi-Kulti plus Super Ökumene, geträumt von Kirchenführern, die aus dem Staatssäckel wie Staatssekretäre hoch bezahlt sind,  bloß keinen Schaden nehme…

Dietrich Kantel

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    Einer weltweit durchgeführten Umfrage der britischen BBC zufolge, ist Deutschland das derzeit beliebteste Land auf der Erde. In Ghana sagten das sogar 84 Prozent der Befragten und in Frankreich (man lese und staune) 81 Prozent.
    Tags: noch, deutschland, land


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