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Grüne Konzentrationsdörfer

Autor Dietrich Kantel

Ska Keller ist eine bemerkenswerte Frau. Sie ist Fraktionsvorsitzende der Grünen im Europaparlament. Dort sitzt sie, die 35-jährige Vielfachstudierte, seit nunmehr acht Jahren. Sie lebt in Brüssel, vernab vom deutschen Wahlvolk, das sie ja eigentlich repräsentiert. In dieser Brüsseler Abgehobenheit entwickelt man offenbar ganz besondere Ideen. Jedenfalls möchte Ska Keller, die deutsche Abgeordnete, jetzt syrische Flüchtlinge in osteuropäischen Dörfern konzentrieren. Das erklärte sie kürzlich in einem Interview mit der Osnabrücker Zeitung.

Ökologische Polit-Elite

Wer ist diese Frau eigentlich, die in Deutschland, außer bei den Grünen, weitgehend unbekannt ist. Bei Wikipedia leicht nachzulesen, erblickte Franziska Maria („Ska“) Keller 1981 in der zu DDR-Zeiten so betitelten „Wilhelm-Pieck-Stadt“ Guben in der damaligen Ödnis der dünnbesiedelten Niederlausitz im deutsch-polnischen Grenzgebiet das Licht der Welt. Später studierte sie Islamwissenschaften, Turkologie und Judaistik in Berlin und Istanbul. Das Studium schloss sie 2010 erfolgreich mit dem Master ab. Nebenher hielt sie bereits seit 2002 bei den Grünen verschiedene Vorstands- und Vorsitzendenposten inne und war u.a. Geschäftsführerin des Grünen-Kreisverbandes Spree-Neiße. Seit 2009, damals gerade erst 27 Jahre jung, ist sie nun Abgeordnete im Europaparlament.

Etwas Anständiges gearbeitet“, wie es der Volksmund gerne formuliert, hat Ska Keller in ihrem Leben noch nicht. Aus dem Hörsaal direkt in den Plenarsaal – also die hauptberufliche Politik. Ein Karrieremuster, das sich unter deutschen Parlamentariern leider immer häufiger findet, und insbesondere die Grünen tun sich hier besonders hervor. War früher Staatsknete igitt, ist sie heute cool.  Da nimmt es denn kaum wunder, wenn solche Politiker, vom wirklich wahren Leben kaum beleckt, in kruden Gedankenwelten schweben. Völlig losgelöst, sozusagen.

Jung, freundlich, gefährlich“ titelte DIE ZEIT zur Persona Ska Keller bereits im Jahr 2014.

Siedlungsraum Ost

Angesprochen auf ihren Vorwurf mangelnder Solidarität etlicher Staaten der EU in der Flüchtlingsfrage und ihren in diesem Zusammenhang gemachten Vorschlag, „zum Beispiel“ ein ganzes syrisches Dorf nach Lettland umzusiedeln, antwortete die Europaabgeordnete der Redaktion der Osnabrücker Zeitung wörtlich:

Die Regierungen setzen auf Abschottung und schließen etwa mit Libyen ein Abkommen, damit andere unsere Probleme lösen. Das ist naiv. (…) Die Idee mit dem syrischen Dorf ist ja nur eine Möglichkeit, die man nutzen könnte. Zum Beispiel, wenn Flüchtlinge nicht alleine in ein Land gehen wollen, in denen es sonst keine Flüchtlinge gibt. Menschen gehen gerne dahin, wo schon Landsleute leben. Das macht die Integration und die Aufnahme einfacher. Die Weigerung von Tschechien und anderen Staaten, Flüchtlinge aufzunehmen, verstößt gegen EU-Recht. Deshalb hat die EU-Kommission ja ein Verfahren gegen diese Länder … eingeleitet“.

Man führe sich vor Augen: Eine deutsche Abgeordnete will andere Länder Mores lehren in Sachen einer Zwangsansiedlung von Menschen. Gegen den Willen demokratisch gewählter Regierungen. Die möglicherweise betroffenen Bürger dieser Staaten fragt Frau Keller gar nicht erst. Und die Flüchtlinge auch nicht. Und dann grenzt sie eine solche Zwangsansiedlung auch noch ausgerechnet auf osteuropäische Länder ein. Ja, hat die Frau denn noch alle Tasten am Klavier? Zwangsansiedlung, Zwangsumsiedlung Ost. War da nicht mal was in der jüngeren deutschen Geschichte, Ska Keller? „Volk ohne Land“, „Lebensraum im Osten“, Frau Abgeordnete: dämmert da bei ihnen nicht irgendwas? Aber stimmt, das waren ja die Nazis. Mit deren Gedankengut haben sie natürlich nichts gemein.

Auch Sonnenblumen welken…

Doch da ist er wieder, dieser arrogante, vom „einfachen“ Menschen abgehobene Grüne Alleinvertretungsanspruch für das was „gut“ ist, was einzig „richtig“ ist. Da muss man andere missionieren, reglementieren. Vorschriften müssen her und Betroffene werden erst gar nicht gefragt. Soll an ihrem deutschen Wesen wieder einmal die Welt genesen, Frau Keller ? Da ist in ihrer schmalspurigen, auf das Politgeschäft fixierten Karriereplanung wohl so manches an Menschen- und Lebensbildung auf der Strecke geblieben. Von der Kenntnis geschichtlicher Zusammenhänge einmal ganz abgesehen.

In der Sendung „Mann, Sieber !“ hat der Kabarettist Christoph Sieber – den man mitnichten dem rechten Lager zurechnen kann – in einem Abgesang auf die Grüne Partei sinngemäß wie folgt formuliert:
Früher wart ihr der Stachel im Fleisch des Establishment da oben. Wörtlich weiter: „Jetzt nur noch die Made im Speck, die sich in politischen Ämtern zu einer Gewissensberuhigungspartei entwickelt hat“.

Und deftig heftig singt sein Kabarett-Partner Tobias Mann in diesem Abgesang mit dem Titel „Bye, bye, Grüne Partei“ zu den einzelnen Strophen den Refrain:

Auch Sonnenblumen welken, wenn man sie mit zu viel Scheiße düngt“.

Dietrich Kantel

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