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Weniger Krankenhäuser, mehr Patienten

In Deutschland wurden 2016 19,5 Millionen Patienten in 1.948 Krankenhäusern stationär behandelt. Wie aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervorgeht, stieg damit die Zahl der Behandlungsfälle um 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, während dafür acht Krankenhäuser weniger zur Verfügung standen als noch 2015. Dabei sinkt besonders die Anzahl der öffentlichen Krankenhäuser, wie die Grafik von Statista zeigt. Sie stellten im vergangenen Jahr 18,5 Prozent der Betten, während die privaten Träger mit 65,7 Prozent die größten Anbieter sind. Den geringsten Anteil hatten freigemeinnützige Einrichtungen mit 15,8 % des Bettenangebots.

Die Zahl der Krankenhäuser sinkt kontinuierlich. Im Jahr 2000 gab es hierzulande noch 2.242 Einrichtungen, wovon die meisten freigemeinnützig waren, gefolgt von öffentlichen Trägern. Diese Zahlen haben sich bis 2016 deutlich verändert: Mittlerweile stellen Häuser in privater Trägerschaft, also gewerbliche Unternehmen, den größten Teil dar.

Die Grafik zeigt die Anzahl der deutschen Krankenhäuser nach Trägerschaft sowie Patientenzahlen




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