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Gepfefferter Angriff auf LkW-Fahrer

www.BlickReflex.de / pixelio.de

Wer kennt sie nicht, die führerscheinbewehrten Brachialpädagogen im Straßenverkehr. Sie ziehen kritische Situationen magisch an. Und dann holen sie aus mit riskanten und belehrenden Fahrmanövern. Der Mittelfinger oder der Vogel-Fingerzeig dürfen selten fehlen. Auch hohes Alter schützt wohl nicht vor dieser dümmlichen und teilweise lebensgefährlichen Torheit. 

So kürzlich geschehen auf der A 61. Ein 71-jähriger Autofahrer provoziert zwischen Alzey und Worms einen Sattelschlepper-Fahrer. Der Senior überholte das LkW-Ärgernis und bremst den Berufskraftfahrer immerhin zweimal aus. 

Aber heutzutage trifft man sich ja gerade auf der Autobahn „dank“ Stau oft zweimal. So auch bei diesem Vorfall. Der Lkw-Fahrer stellte den rabiaten älteren Herren zur Rede. Der lebensgealterte Verkehrsrowdy antwortete mit einer Ladung Pfefferspray in das Gesicht seines selbst ernannten Kontrahenten.

Dann wollte der Lkw-Fahrer zurück zu seinem Sattelzug. Es folgten ihm der Rentner und seine 93-jährige Begleiterin. Der Alt- und Wutbürger schlug zum Abschied noch heftig auf die Fahrertür des Sattelzuges. Dann hatte er wohl genug von seinen eigenen Attacken und fuhr davon. Er hatte aber die Rechnung ohne die Exekutive unseres Rechtstaates gemacht: 

Die Polizei folgte ihm und stellte das Paar in Guntersblum. Im Internet konnte man diese Meldung unter dem Stichwort Kriminalität finden. Und damit ist es wohl auch folgerichtig, dass der PkW-Wilde mit einer Strafanzeige und eventuell auch mit dauerhaftem Fahrverbot rechnen muss.

Wussten Sie schon?: Erhebungen und Schätzungen belegen, dass jährlich weltweit etwa eine bis 1,2 Millionen Menschen an den Folgen von Verkehrsunfällen sterben. An Verletzten werden weltweit jährlich etwa 40 Millionen geschätzt. Bereits im Jahre 1929 wurden in Deutschland 5867 Verkehrstote gezählt. 2016 waren 3.214 Verkehrstote zu beklagen.




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