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E-Fahrer sind älter

Gebildet, männlich und mit höherem Einkommen

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Ein Elektroauto wird aufgeladen

Wer fährt heute Elektrofahrzeuge? Das wurde bisher kaum untersucht. Eine neue Studie zeigt: E-Fahrzeuge werden im privaten Bereich von überwiegend gut gebildeten, männlichen Personen mit höheren Einkommen genutzt. Das Durchschnittsalter liegt mit 51 Jahren höher als bei Käufern von konventionellen Neuwagen.

Die Mehrheit der E-Kfz-Nutzer ist im kleinstädtischen bis ländlichen Umfeld zu Hause; nur gut jeder Fünfte (22 Prozent) der Befragten lebt in einer größeren Stadt mit mehr als 100.000 Einwohnern. Über die Hälfte wohnt in Kleinstädten und Landgemeinden mit einer Größe von weniger als 20.000 Einwohnern.

Die Umwelt weniger belasten

Trotz ausgeprägtem Umweltbewusstsein: Die Zahl der Haushalte, die neben einem Elektroauto einen weiteren Pkw besitzen, ist relativ hoch: Vier von fünf Personen gaben dies in der Befragung an. Allerdings: Die Hälfte der Halter hatten vor der Anschaffung eines Elektrofahrzeugs zwei herkömmliche Pkws und haben eines dieser Fahrzeuge bewusst durch ein elektrisches Auto ersetzt.

Interesse an der innovativen Fahrzeugtechnologie und der Reduzierung der Umweltbelastung dominieren die Beweggründe für die Anschaffung eines E-Fahrzeugs. Das gilt sowohl bei den privaten als auch bei den gewerblichen Nutzern.

Kostenlose Angebote reizen nicht

Ebenso die günstigeren Energiekosten pro Kilometer und der Fahrspaß am Elektroantrieb bewegten die Nutzer zum Kauf eines Elektro-Autos. Eine untergeordnete Rolle bei der Kaufentscheidung spielten dagegen externe Anreize, wie die Befreiung von der Kfz-Steuer oder kostenloses Parken und Aufladen.

Die Ergebnisse sind aus der bislang größten und umfangreichsten Studie zur Untersuchung von Erstnutzern von Elektrofahrzeugen in Deutschland entnommen. Das Institut für Verkehrsforschung am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat 2014 über 3.000 private und gewerbliche Nutzer von Elektrofahrzeugen befragt.

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